Tiroler Cup-Derby: WSG will Favoritenrolle gerecht werden

Mona HopfingerMona Hopfinger
Tiroler Cup-Derby Achtelfinale: Fußball, Pokal und Stadion mit Bergkulisse
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Am Mittwoch (18 Uhr) treffen WSG Tirol und FC Wacker Innsbruck im ÖFB-Cup-Achtelfinale aufeinander. Im nahezu ausverkauften Tivoli Stadion kommt es zum ersten Duell seit Mai 2018 – für die WSG ein besonderes Auswärtsspiel in der eigenen Heimstätte.

Rund 14.000 Tickets wurden bereits verkauft (Stand Montag), auch für den Gästesektor der WSG auf der Südtribüne sind nur noch Restkarten verfügbar. Die Vorfreude in ganz Tirol ist enorm: Erstmals seit mehr als acht Jahren stehen sich die beiden Proficlubs wieder gegenüber. Damals, im Mai 2018, begegneten sie einander zuletzt in der zweiten Liga.

Für die WSG ist die Partie eine Kuriosität: Sie gastiert in jenem Stadion, das seit über sieben Jahren ihre Heimstätte ist. Dort misst sich der Bundesligist regelmäßig mit den Größen des österreichischen Fußballs. Der FC Wacker hingegen kämpft sich nach harter Arbeit zurück in Richtung Oberhaus und zählt mittlerweile zu den finanzstärksten Teams der zweiten Liga.

Spieler mit Vergangenheit bei beiden Clubs

Mehrere Akteure kennen beide Vereine aus eigener Erfahrung. Bei den Innsbruckern haben die Ersatztorhüter Lukas Tauber und Gerald Kirchebner WSG-Vergangenheit. Auf Seiten der Grün-Weißen liefen unter anderem Lukas Hinterseer, Matthäus Taferner, Murat Satin und Alexander Eckmayr bereits im Trikot der Hauptstädter auf.

Wackers Weg ins Achtelfinale

Der FC Wacker startete als amtierender Tirol-Cup-Sieger in den Bewerb. In der ersten Runde besiegten die Schwarz-Grünen die SVG Reichenau souverän mit 3:0. Bei Blau-Weiß Linz gelang nach einem Zwei-Tore-Rückstand die Sensation: Mit einem 3:2-Auswärtssieg zogen sie in die dritte Runde ein. In der Liga steht der Aufsteiger derzeit auf Rang sieben, konnte aus den letzten sechs Spielen allerdings nur einen Sieg holen.

WSG ohne größere Probleme im Achtelfinale

Die WSG Tirol hatte es bisher mit zwei Viertligisten zu tun: Einem 6:0 in Wieselburg folgte ein 4:0 in Leithaprodersdorf. In der Bundesliga belegen die Grün-Weißen ebenfalls Platz sieben – vor allem auswärts überzeugte das Team mit Siegen in Lustenau, am Wiener Verteilerkreis und zuletzt beim WAC.

Mit einem Sieg am Mittwoch würde die WSG erstmals seit Februar 2020 wieder im Cup überwintern. Damals war im Viertelfinale gegen Austria Lustenau Endstation.

Semlic fordert faires Fußballfest

Philipp Semlic, Cheftrainer der WSG, muss auf Raphael Gschösser verzichten, der gelbrotgesperrt fehlt. Nach dem Heimspiel gegen den GAK betonte er: „Wie ganz Tirol freuen auch wir uns sehr auf dieses besondere Spiel. Das Wichtigste ist, dass es ein faires und friedliches Derby ohne Ausschreitungen wird. Es soll ein wahres Fußballfest sein – für alle Familien, Kinder und alle Tiroler, die ins Stadion kommen. Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden und unbedingt ins Viertelfinale einziehen.“

Anstoß ist am 28. Oktober um 18 Uhr im Tivoli Stadion Tirol. Die Partie wird live auf ÖFB TV und ORF 1 (Konferenz) übertragen.

Quelle: https://www.wsg-fussball.at/de/aktuelles/meldungen/2838659361.php

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