Tiroler Schüler lernten japanische Lackkunst in Trogen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Künstler malt Boot vor Alpenkulisse mit Häusern und See
© Mit KI (Gemini) generiert

Zwei achte Klassen mit Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten und Werken verbrachten fünf Tage im Appenzeller Ort Trogen. Im Zentrum stand ein Workshop zur traditionellen japanischen Lackkunst „Urushi“, bei dem die Jugendlichen eigene Holzschalen und Schmuckstücke gestalteten.

Die Schülerinnen und Schüler der 8a und 8b reisten für eine fünftägige Exkursion nach Trogen im Appenzeller Land. Die Gemeinde mit Blick auf den Bodensee und ihren historischen Bauten bildete den Rahmen für kreative Arbeitstage.

Workshop zur japanischen Lackkunst

Kernstück der Exkursion war ein Workshop zur traditionellen japanischen Lackkunst „Urushi“. Unter Anleitung von Salome Lippuner erlernten die Jugendlichen die aufwendige Technik und fertigten Holzschalen sowie Schmuckstücke an. Die Entwürfe dafür hatten sie bereits im Unterricht entwickelt. In mehreren Arbeitsgängen trugen sie fünf Lackschichten auf, bis die Werkstücke ihren charakteristischen tiefen Glanz erhielten.

Architektur und Geschichte vor Ort

Neben der praktischen Arbeit erkundete die Gruppe die Geschichte und Architektur Trogens. Bei einem Rundgang erfuhren sie Details über die Familie Zellweger, die das Ortsbild mit ihren prachtvollen Bauten bis heute prägt. Das ehemalige Waschhaus, das heute als digitaler Informationspunkt dient, bot Einblicke in die Geschichte und Kultur des Appenzellerlandes.

In den Zwischenzeiten arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in einem Garten an Zeichnungen und ihren Leporellos über Trogen. Eindrucksvoll war die Begegnung mit dem Kunstwerk „Die Kunst und die Zeit“ von Roman Signer, bei dem ein Kanu über die Dauer eines Jahres langsam entlang einer Laufbahn bewegt wird.

Abschluss im Sitterwerk St. Gallen

Zum Abschluss besuchte die Gruppe das Sitterwerk in St. Gallen. Dort erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Arbeit einer international renommierten Kunstgießerei sowie in eine Kunstbibliothek mit rund 17.000 Büchern. Großen Eindruck hinterließen die Schilderungen über Gründer Felix Lehner und die Arbeiten des Schweizer Künstlers Hans Josephson. Mit fertigen Urushi-Werken und zahlreichen neuen Eindrücken reiste die Gruppe zurück nach Tirol. Betreut wurde sie von Salome Lippuner und Paolo, für die Verpflegung zeichnete Christine Dapunt verantwortlich.

Quelle: https://www.brg-landeck.at/2026/10/14/kreative-tage-in-appenzell-bgw-exkursion-der-8a-b-nach-trogen

Worüber spricht Landeck?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.