Tödliche Messerattacke in Wien: 51-Jähriger gesteht

Mona HopfingerMona Hopfinger
Messer und Polizeisperre vor einem Fenster mit 14:00 Uhr Anzeige und Stadtszene
© Mit KI (Gemini) generiert

In Wien-Meidling ist ein 35-Jähriger nach einer Messerattacke gestorben. Der mutmaßliche Täter, ein 51-jähriger Spanier, wurde noch am Mittwoch festgenommen und hat die Tat gestanden.

Ein 35 Jahre alter Mann ist am Mittwochnachmittag in Wien-Meidling an den Folgen einer Stichverletzung am Hals gestorben. Gegen 14 Uhr wurde er regungslos an der Ecke Krichbaumgasse/Bendlgasse gefunden. Reanimationsversuche eines Notarztes blieben erfolglos, der Mann verstarb noch an Ort und Stelle.

Wenig später konnte die Polizei in der Nähe einen 51-jährigen Spanier anhalten. Der Mann befand sich laut Polizeisprecherin Julia Schick in einem „offensichtlich aufgebrachten und mutmaßlich alkoholisierten Zustand“. Seine Kleidung wies Blutspuren auf. Er gab an, mit dem Toten befreundet gewesen zu sein.

Streit eskalierte in Wohnung

Zeugen hatten beobachtet, dass der Verdächtige dem Opfer auf die Straße gefolgt war und dabei einen Gegenstand wegwarf. Ermittler stellten das Griffstück eines Messers sicher, das als Tatwaffe gilt.

Bei der Befragung machte der Festgenommene zunächst widersprüchliche Aussagen. Schließlich gestand er laut Ermittlern, dass es in seiner Wohnung zu einem Streit mit dem 35-jährigen Italiener gekommen war. Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch unklar. Nach der Attacke flüchtete das Opfer schwer verletzt auf die Straße, wo es zusammenbrach.

Obduktion steht aus

Das Landeskriminalamt Wien hat Ermittlungen aufgenommen. Die Obduktion soll klären, ob die Stichverletzung im Halsbereich tatsächlich todesursächlich war. Beide Männer waren in Wien gemeldet.

Quelle: APA

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