„Tosca“ im Steinbruch übertrifft Vorjahresergebnis

Die Oper im Steinbruch St. Margarethen hat zur Halbzeit der Spielsaison eine positive Bilanz gezogen. Puccinis „Tosca“ lockt mehr Besucher als im Vergleichszeitraum 2025 und läuft noch bis 22. August.
Die Oper im Steinbruch St. Margarethen verzeichnet mit Puccinis „Tosca“ zur Halbzeit der Saison mehr Besucher als im Vorjahr. Die Produktion auf der größten Freiluftbühne Europas begeistere das Publikum mit eindrucksvollen Opernabenden, teilte Intendant Daniel Serafin mit. Künstler aus 15 Nationen tragen zum internationalen Charakter der Inszenierung bei.
„Die Begeisterung unseres Publikums ist für uns die schönste Bestätigung unserer Arbeit. Dass wir bereits zur Halbzeit mehr Besucherinnen und Besucher begrüßen durften als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, freut uns sehr“, so Serafin. Er lud alle Opernbegeisterten ein, die verbleibenden Vorstellungen zu nutzen.
Internationale Besetzung aus 15 Ländern
Für die diesjährige Produktion setzt die Oper im Steinbruch auf ein international renommiertes Team. Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger, Kostümbildner Giuseppe Palella und Dirigent Valerio Galli als musikalische Leitung zeichnen verantwortlich. Galli gilt als ausgewiesener Puccini-Spezialist und hat sich an den großen Opernhäusern Europas einen Namen gemacht.
Gemeinsam mit dem Piedra Festivalorchester, dem Philharmonia Chor Wien und dem Kinderchorensemble der Gumpoldskirchner Spatzen forme er ein eindrucksvolles Klangbild, das die emotionale Kraft und dramatische Intensität von „Tosca“ zur Geltung bringe.
Die Solistinnen und Solisten stammen aus 15 Nationen. Von Kanada über China, Norwegen, Ungarn und Armenien bis nach Südkorea und Italien reicht die Herkunft der Künstler. Die Vielfalt der künstlerischen Handschriften und kulturellen Hintergründe verleihe der Produktion ihre besondere Dynamik.
Kunst verbindet über Grenzen hinweg
„Besonders bewegt mich jedoch, dass in diesem Sommer Künstlerinnen und Künstler aus Ländern wie dem Libanon, Israel, der Ukraine, Russland, den USA, China und zahlreichen europäischen Staaten gemeinsam auf unserer Bühne stehen“, betonte Intendant Serafin. In einer Zeit, in der Konflikte und politische Spannungen vielerorts den Alltag prägen, arbeiten sie hier mit einem gemeinsamen Ziel an einem Kunstwerk.
„Die Musik Puccinis schafft einen Raum der Begegnung, des Respekts und des Miteinanders. Genau das spürt auch unser Publikum – und wenn diese internationale Gemeinschaft am Ende des Abends den Applaus entgegennimmt, ist das jedes Mal ein sehr berührender Moment“, so Serafin.
Vorstellungen bis 22. August
Die Produktion ist noch bis zum 22. August 2026 zu sehen. Weitere Termine sind der 7., 8., 13., 14., 15., 16., 19., 20., 21. und 22. August. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Die Aufführung dauert rund 2,45 Stunden inklusive Pause.
Karten für die verbleibenden Vorstellungen sind im Ticketbüro pan.event erhältlich unter +43 2682 65 0 65, per E-Mail an tickets@panevent.at oder unter www.operimsteinbruch.at sowie an der Abendkassa. Die Preise liegen zwischen 29 und 185 Euro.
Quelle: OTS
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