Treibendes SUP löst Großeinsatz am Fuschlsee aus

Pia ProdingerPia Prodinger
Stand-Up-Paddle-Board mit Namensschild treibt auf einem See vor Bergkulisse.
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Fischer hat am Fuschlsee gegen 22.30 Uhr ein herrenloses Stand-up-Paddleboard entdeckt. Weil eine Notlage nicht ausgeschlossen werden konnte, starteten Wasserrettung, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei eine umfangreiche Suchaktion, so der ORF.

Rund 100 Einsatzkräfte durchsuchten den Fuschlsee und die Uferbereiche. Boote kamen zum Einsatz, um den See systematisch abzusuchen, während weitere Helfer die Badeplätze und Ufer kontrollierten. Einsatztaucher standen in Bereitschaft.

Aus der Luft wurde die Suche von einem Polizeihubschrauber und der Drohnengruppe des Roten Kreuzes unterstützt. Gegen Mitternacht brachen die Rettungskräfte die Aktion ergebnislos ab. Laut Polizei war keine Person als vermisst gemeldet worden.

Wasserrettung fordert Beschriftung von Sportgeräten

Nach dem Vorfall appellierte die Wasserrettung Salzburg eindringlich an alle Wassersportler: Stand-up-Paddleboards, Kajaks, Boote und Schwimmbojen sollten mit Namen und einer aktuellen Telefonnummer versehen werden. Dadurch könnten Einsatzkräfte bei herrenlosen Geräten rasch klären, ob der Besitzer in Sicherheit sei.

Aufwendige Fehlalarme ließen sich so vermeiden und Rettungskräfte für tatsächliche Notfälle freihalten, so die Wasserrettung.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3364987/

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