Trockenheit setzt Landwirtschaft massiv zu

Pia ProdingerPia Prodinger
Wiese mit Weg und Wald in Österreich bei blauem Himmel
© HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Landwirtschaftliche Betriebe in Österreich kämpfen heuer mit den Folgen anhaltender Trockenheit. Bereits im Frühjahr fielen die Erträge im Grünland deutlich geringer aus, die Sommertrockenheit verschärfte die Lage zusätzlich.

Die anhaltende Trockenheit bringt zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in Österreich heuer in eine schwierige Lage. Schon das kalte und niederschlagsarme Frühjahr sorgte dafür, dass der erste Aufwuchs im Grünland vielerorts spürbar niedriger war als üblich. Durch die trockenen Sommermonate hat sich die Situation weiter zugespitzt und regional teils erhebliche Auswirkungen auf Erträge und Futterqualität gehabt.

Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark besonders betroffen

Die Auswirkungen der Trockenheit zeigen sich in Österreich regional sehr unterschiedlich. Besonders stark leiden Niederösterreich, Oberösterreich und Teile der Steiermark unter den fehlenden Niederschlägen. In einigen Regionen musste der Almabtrieb deutlich früher als gewöhnlich durchgeführt werden, weil das Futter auf den Almen nicht mehr ausreichte.

Für zahlreiche Betriebe bedeutet dies, dass sie ihre Futterreserven früher als sonst angreifen müssen. Die zentrale Herausforderung besteht nun darin, die Versorgung der Tiere über Herbst und Winter zu gewährleisten.

Konsumenten können Landwirtschaft unterstützen

Hilfspakete sind in dieser Lage zwar wichtig, können die wirtschaftlichen Schäden jedoch nicht vollständig ausgleichen. Umso bedeutender ist die Unterstützung durch Konsumentinnen und Konsumenten: Wer beim Einkauf und im Gasthaus bewusst heimische Lebensmittel wählt, stärkt die regionale Landwirtschaft und trägt dazu bei, die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln aus Österreich langfristig zu sichern.

Quelle: https://raumberg-gumpenstein.at/forschung/aktuelles/trockenheit-landwirtschaft-gefordert.html

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