TSA investiert 9,5 Millionen Euro in Wiener Neudorf

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Traktionssysteme Austria (TSA) hat am Donnerstag ein neues Stanzzentrum in Wiener Neudorf in Betrieb genommen. Der Hersteller elektromechanischer Antriebe investierte rund 9,5 Millionen Euro in das Werk 3a.

Der Hersteller elektromechanischer Antriebe für Schienen- und Straßennutzfahrzeuge bündelt mit dem neuen Werk zentrale Stanz- und Umformprozesse an einem Standort. TSA wird künftig den gesamten Bedarf an Elektroblechen selbst produzieren. Bisher fertigte das Unternehmen nur 20 bis 25 Prozent in Eigenregie.

Automatisierung und Energieeffizienz im Fokus

TSA-Geschäftsführer Harold Schmidt betonte, dass das Stanzzentrum die eigene Fertigung stärke und die Wertschöpfung am Standort erhöhe. „Mit dem neuen Stanzzentrum stärken wir gezielt unsere eigene Fertigung, erhöhen die Wertschöpfung am Standort und gewinnen zusätzliche Flexibilität entlang der gesamten Lieferkette - ein wichtiger Schritt, um TSA langfristig wettbewerbsfähig und zukunftssicher aufzustellen“, sagte Schmidt.

Der Schwerpunkt liegt auf Automatisierung, Präzision und energieeffizienter Fertigung. Mit einer zweiten Stanzmaschine, die 2027 in Betrieb gehen soll, werden dann fünf Millionen Bleche pro Jahr hergestellt.

Bis zu 100 neue Arbeitsplätze geplant

Die langfristige Vision trägt den Namen „TSA-City“. Aus ursprünglich einer Fertigungshalle soll sich ein integrierter Standort mit vier Produktionshallen entwickeln. Die Zahl der Arbeitsplätze soll sich von derzeit rund 450 auf 550 bis zum Jahr 2030 erhöhen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sah darin ein starkes Bekenntnis zum Industriestandort Niederösterreich.

Quelle: APA

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