TU Graz eröffnet Eisenbahnprüfstand um vier Millionen Euro

An der Technischen Universität Graz wurde ein neuer Eisenbahnprüfstand in Betrieb genommen. Die Anlage soll das Zusammenspiel von Schienenfahrzeugen, Gleis, Streckenaufbau und Untergrund erforschen, so der ORF.
Insgesamt wurden vier Millionen Euro in die neue Infrastruktur investiert. Der Prüfstand ermöglicht es, das Wechselspiel zwischen verschiedenen Komponenten des Eisenbahnsystems zu untersuchen und weiterzuentwickeln.
TU-Rektor Horst Bischof betonte den doppelten Nutzen der Anlage. Studierende könnten an topmoderner Infrastruktur forschen und theoretisches Wissen praktisch erproben. „Der Prüfstand hat natürlich noch einen weiteren Vorteil: Ich muss nicht am Gleis messen, sondern ich kann Versuche hier machen, damit viel schneller sein und die Produkte viel schneller in Umsetzung bringen“, erklärte Bischof.
Voestalpine als Partner
An dem Projekt beteiligt ist auch die voestalpine. Vorstand Franz Kainersdorfer sieht darin einen klaren Wettbewerbsvorteil für die Steiermark im Bereich Eisenbahninfrastruktur.
Der Prüfstand ermögliche es, das Zusammenspiel der Komponenten untereinander real zu erforschen. Dabei gehe es um Schiene, Befestigung, Schwelle und Unterbau sowie um die Belastung, die beim Überrollen der Züge auf die Infrastruktur einwirke, so Kainersdorfer.
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