TU Wien vergibt Best Teaching Awards zum zehnten Mal

Mona HopfingerMona Hopfinger
© TU Wien | Matthias Heisler, TU Wien

An der Technischen Universität Wien wurden am 15. Oktober die Best Teaching Awards verliehen. Zum Jubiläum gab es erstmals auch einen Preis für diversitätsbewusste Lehre.

Im Kuppelsaal der TU Wien fand am 15. Oktober 2026 die zehnte Verleihung der Best Teaching Awards statt. Neben den traditionellen Kategorien Best Teacher und Best Lecture wurde heuer erstmals der Awareness in Teaching Award vergeben. Dieser zeichnet Lehrveranstaltungen aus, die auf diversitätsbewusste, inklusive und studierendenzentrierte Gestaltung setzen.

Jede Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger können das Geld für die Unterstützung ihrer Lehre verwenden, etwa für die Anstellung von Tutorinnen und Tutoren, für Literatur und Infrastruktur oder für Weiterbildung und Konferenzteilnahmen.

Jubiläumsfeier mit Rückblick

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Rektor Jens Schneider. Vizerektorin Jasmin Gründling-Riener betonte in ihrer Begrüßung: „Es ist mir eine besondere Freude zum 10-jährigen Jubiläum hier zu stehen und mit den Gewinner_innen, Ausgezeichneten, TU Wien Angehörigen und Studierenden einmal mehr unsere ausgezeichnete Lehre zu feiern und im Rahmen der Veranstaltung auch auf die 10-jährige Erfolgsgeschichte der Best Teaching Awards zurückzublicken.“

Moderiert wurde der Abend von Bernhard Weingartner. Vor der Preisverleihung lasen Astrid Albrecht-Kramreiter und Marvin Kleinlehner aus dem HTU-Vorsitz Kommentare der Studierenden zu den Gewinnerinnen und Gewinnern vor. Die Vizerektorin ergänzte die Statements der Jury.

In der Pause zeigte Professor Rudolf Heuer Zauberkünste.

Interviews mit Award-Pionieren

Zum Jubiläum wurden Kurt Matyas, Shabnam Tauböck, Vizerektor Wolfgang Kastner sowie Friedrich Bauer und Vasiliki-Maria Archodoulaki interviewt. Matyas gründete die Best Teaching Awards, Tauböck erfand die Eulen-Statuette.

Kastner selbst erhielt 2017 einen Best Lecture Award. Auf die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Gewinn und seiner Karriere antwortete er mit einem Augenzwinkern, dass sich gute Lehre eben auszahle und ihm das Unterrichten in seiner jetzigen Position manchmal stark abgehe. Mehrfachgewinnerin Archodoulaki und Mehrfachgewinner Bauer gaben unter dem Motto „Best Teachers ever“ Einblicke in ihre Lehre.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026

Als Best Teacher wurden ausgezeichnet:

  • Georgi Shilyashki (Elektrotechnik und Informationstechnik)

  • Rudolf Scheuvens (Architektur und Raumplanung)

  • Leila Taghizadeh (Mathematik und Geoinformation)

  • Alois Panholzer (Mathematik und Geoinformation)

  • Nicolai Friis (Physik)

  • Michael Drmota (Mathematik und Geoinformation)

Die Auszeichnung Best Lecture erhielten drei Lehrveranstaltungen: „Einführung in Security“ (Informatik) von Ioannis Alexopoulos, Mauro Tempesta, Marco Squarcina, Lorenzo Veronese, Pedro Miguel Sousa Bernardo, Philipp Beer und Matteo Maffei. Weiters „Mathematik 2 für Elektrotechnik“ (Mathematik und Geoinformation) von Leila Taghizadeh sowie „Fokus Raumplanung - MOVE.Walks - cycleFIT Edition“ (Architektur und Raumplanung) von Tobias Gunnar Grandel, Florian Pühringer, Martin Berger und Kurt Weninger.

Den Awareness in Teaching Award erhielt die Lehrveranstaltung „Hardware Modeling“ (Informatik) von Dylan Baumann, Sebastian Michael Wiedemann, Andreas Steininger und Florian Ferdinand Huemer.

Die Auszeichnung der TU Wien Academy ging an Daniele Tonini für die Lehrveranstaltung „Exploiting Data II: Data Literacy“ im Lehrgang „Data-Driven Business MBA“.

Zertifizierung als Green Meeting

Die Veranstaltung strebte eine Zertifizierung nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Events und Green Meetings an. Mit einer Erfüllungsquote von 121 Prozent wurde sie als Green Meeting nach UZ62 zertifiziert.

Quelle: https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/10-jahre-lehre-im-rampenlicht

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