U-Ausschuss zu Kärntner Landesvermögen nimmt Arbeit auf

Der Untersuchungsausschuss „Kärntner Landesvermögen schützen“ ist am Mittwoch zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer fungiert als Vorsitzender, die Befragungen sollen ab Mitte Oktober starten.
Der von der FPÖ am 17. Juni 2026 beantragte Untersuchungsausschuss zum Schutz des Kärntner Landesvermögens hat am Mittwoch seine konstituierende Sitzung abgehalten. Den Vorsitz übernimmt FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Landtagsabgeordneter Michael Reiner gewählt, der auch Obmann des Kontrollausschusses im Kärntner Landtag ist.
Als Rechtsbeistand des Ausschusses wurde Hermann Luger, ehemaliger Senatspräsident des Oberlandesgerichts Graz, bestellt. Die Funktion des stellvertretenden Rechtsbeistands übernimmt Wolfgang Lackner, Verwaltungsrichter außer Dienst.
Beweisbeschlüsse im August geplant
Die nächste Sitzung des Untersuchungsausschusses ist für den 12. August 2026 angesetzt. Dabei sollen Beweisbeschlüsse zu den Fällen Landesjugendheim Görtschach und Feriendorf Ossiacher See gefasst werden. Die betroffenen Institutionen, insbesondere das Land Kärnten, werden aufgefordert, die entsprechenden Unterlagen bis 23. September 2026 vorzulegen.
Laut Angerer geht der Ausschuss davon aus, dass die angeforderten Akten und Dokumente fristgerecht bereitgestellt werden. „Wir gehen davon aus, dass die eingeforderten Akten und Dokumente dem U-Ausschuss zeitnah zur Verfügung gestellt werden und ab Mitte Oktober mit der Befragung der Auskunftspersonen begonnen werden kann“, erklärte der FPÖ-Klubobmann.
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