Über 100 Kinder erforschten Gewässer im Lainsitztal
In der Klimawandel-Anpassungsmodellregion Lainsitztal haben im Juni mehr als 100 Schülerinnen und Schüler an sieben Flussworkshops teilgenommen. Unter Anleitung eines Umweltpädagogen entdeckten sie die heimischen Bäche und deren Bedeutung für Natur und Klima.
Im Juni 2026 fanden in der Kleinregion Lainsitztal sieben Workshops an heimischen Fließgewässern statt. Mehr als 100 Kinder aus der Region erkundeten dabei gemeinsam mit Umweltpädagoge Benjamin Herzog die lokalen Bäche und erfuhren auf praxisnahe Weise, welche Rolle diese für Natur, Klima und Mensch spielen.
Die Workshops führten die Schülerinnen und Schüler zu unterschiedlichen Gewässerabschnitten: zur Lainsitz im Gabrielental und in Steinbach, zum Rabenloch am Maißbach, zum Hirschenwiesbach bei der Holzmühle in Lauterbach sowie zum Buschenbach in Altweitra. Beteiligt waren Klassen der Volksschulen Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Weitra und Unserfrau-Altweitra sowie der Mittelschule Weitra.
Im Zentrum stand das direkte Erleben des Lebensraums Fließgewässer. Die Kinder bauten Flöße aus Naturmaterialien, beobachteten die Wasserströmung und fingen mit Keschern Tiere aus den Bächen. Die gefangenen Wasserlebewesen wurden unter dem Mikroskop untersucht und bestimmt. So lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Artenvielfalt in heimischen Gewässern kennen und erfuhren, welche Funktion naturnahe Bäche für das ökologische Gleichgewicht haben.
„Mit den Flussworkshops setzen wir bewusst auf Umweltbildung direkt vor der Haustür“, erklärt KLAR!-Managerin Verena Litschauer. Die Kinder würden ihre Heimat aus einer neuen Perspektive kennenlernen und ein Verständnis dafür entwickeln, wie wertvoll Gewässer und natürliche Ressourcen seien. Gerade mit Blick auf den Klimawandel sei es wichtig, junge Menschen für diese Themen zu sensibilisieren.
Die Initiative ist Teil der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Lainsitztal.
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