Über 100 Teilnehmer bei ÖTV-Fortbildung in Salzburg

Mona HopfingerMona Hopfinger
Tennisplatz mit Trainingsgeräten und vielen Silhouetten von Menschen, die einer Präsentation zur langfristigen Entwicklung folgen.
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Österreichische Tennisverband hat am vergangenen Samstag im Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif seine Fortbildungsveranstaltung 2026 abgehalten. Mehr als 100 Tennisbegeisterte nahmen an Vorträgen und praktischen Einheiten teil.

Die diesjährige Fortbildung des Österreichischen Tennisverbands (ÖTV) zeigte am vergangenen Samstag in Salzburg/Rif, wie vielfältig und international die aktuellen Entwicklungen im Tennistraining sind. Über 100 Teilnehmer erhielten zahlreiche Impulse für ihre tägliche Arbeit.

Für die inhaltliche Gestaltung und Organisation waren Dr. Johannes Landlinger und Mag. Harald Mair verantwortlich. Gemeinsam mit drei Referenten stellten sie ein Programm zusammen, das von der langfristigen Spielerentwicklung über moderne Trainingsmethoden bis hin zu konkreten Übungen auf dem Platz reichte.

Italienisches Erfolgsmodell im Fokus

Donato Campagnoli eröffnete das fachliche Programm mit seinem Vortrag zum italienischen Erfolgsmodell im Tennis. Der Trainer, Berater und langjährige Mitarbeiter des Italienischen Tennisverbands gab Einblicke in die Ausbildungsphilosophie und Strukturen des italienischen Tennis. In der anschließenden Praxiseinheit stand die Beinarbeit und deren Bedeutung für die ersten Aktionen eines Ballwechsels im Mittelpunkt.

Wissenschaft trifft Spitzensport

Dr. Dario Novak referierte über Konzepte zur langfristigen Spielerentwicklung. Der Associate Professor der Universität Zagreb und Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen Publikationen bringt umfangreiche Erfahrungen aus dem internationalen Profisport mit. Er war unter anderen in den Coachingteams von Donna Vekic, Christina McHale, Marta Kostyuk und Elena Rybakina tätig. Aktuell steht der dreifache Grand-Slam-Champion Stan Wawrinka unter seiner Anleitung. Wie sehr Reaktion, Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit die Bewegungsqualität auf dem Platz prägen, war Thema seiner Praxiseinheit.

Ball-Back-System als Abschluss

Zoran Krajnc, dreifacher slowenischer „Coach of the Year“ und früherer Coach mehrerer international erfolgreicher Profis, bildete den Schlusspunkt. Sein selbst entwickeltes Ball-Back-System führte er anhand verschiedener Drills vor und demonstrierte, wie moderne Trainingsgeräte Technik, Bewegung, Kreativität und hohe Schlagdichte zusammenbringen. Zu den von ihm betreuten Spielern zählen unter anderen Tamara Zidansek, Kaja Juvan und Blaz Rola. Der große Andrang und die rege Beteiligung in Theorie und Praxis unterstrichen den Bedarf an hochwertiger Weiterbildung. Der ÖTV setzte bei der Fortbildung auf den Austausch mit internationalen Experten und kombinierte aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar mit praxisorientiertem Training.

Quelle: https://www.salzburgtennis.at/news-detail/ueber-100-tennisbegeisterte-bei-oetv-fortbildung-2026-1

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