Über 1.000 Kunstschaffende öffnen Ateliers in NÖ

Am kommenden Wochenende laden mehr als 1.000 Künstlerinnen und Künstler in ganz Niederösterreich zu den Tagen der offenen Ateliers ein. In über 650 Ateliers, Werkstätten und Galerien können Interessierte bei freiem Eintritt Kunst dort erleben, wo sie entsteht, so der ORF.
Am 17. und 18. Oktober präsentieren Kunstschaffende in ganz Niederösterreich ihre Werke bei den Tagen der offenen Ateliers. Das Projekt der Kulturvernetzung Niederösterreich macht sichtbar, wie viele aktive Künstlerinnen und Künstler es im Bundesland gibt und ermöglicht einen niederschwelligen Zugang zu verschiedenen Kunstrichtungen.
Besucherinnen und Besucher können in mehr als 650 Ateliers, Werkstätten, Galerien und Kunsträumen Kunst dort entdecken, wo sie geschaffen wird. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, direkt mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie ihre Werke entstehen. Der Eintritt ist frei.
Vielfalt von Malerei bis Kunsthandwerk
Die teilnehmenden Ateliers repräsentieren unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen. Das Spektrum reicht von Malerei und Bildhauerei über Fotografie und Medienkunst bis zu Performance und Kunsthandwerk.
In Ulrichskirchen im Bezirk Mistelbach gibt es etwa einen Keramik-Flohmarkt und Schaubrennen, bei denen Gäste den Herstellungsprozess mitverfolgen können. In Rappottenstein im Bezirk Zwettl öffnet eine Weberstube ihre Tore, wo Besucherinnen und Besucher beim Weben zuschauen, sich die Herstellung eines Teppichs erklären lassen und das Handwerk selbst ausprobieren können. In einigen Ateliers werden auch Workshops angeboten, bei denen Gäste selbst künstlerisch tätig werden können.
Gemeinschaftsausstellungen und besondere Orte
An mehreren Standorten schließen sich Künstlerinnen und Künstler zu Gruppenausstellungen zusammen. Im Festsaal der Gemeinde Bisamberg im Bezirk Korneuburg treffen verschiedene Kunstarten aufeinander. In Wiener Neustadt werden auf rund 5.000 Quadratmetern über 2.000 Werke präsentiert.
Einige Ausstellungsorte bestechen durch ihre besonderen Räumlichkeiten. In Mistelbach werden bei „Kunst im Kloster“ Malerei, Skulptur- und Objektkunst im Kreuzgang und Innenhof eines ehemaligen Klosters gezeigt. In Purgstall an der Erlauf im Bezirk Scheibbs dient ein Bunker als Ausstellungsraum für verschiedene Kunstsparten. Auch die Alte Hofmühle Hollabrunn wird zum Treffpunkt für Handwerkskunstbegeisterte.
Kuratierte Touren im November
Am 7. und 8. November folgt die „TDOA*tour contemporary“ mit eigens zusammengestellten Routen durch alle vier Viertel Niederösterreichs. Die kuratierten Touren führen zu ausgewählten Positionen zeitgenössischer Kunst und ermöglichen Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Gespräche über ihre Arbeiten.
Interessierte können einzelne Stationen auswählen oder an einer gesamten Tour teilnehmen. Eine Anmeldung ist laut Veranstaltern zwingend erforderlich und ausschließlich über die Webseite möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.
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