Über 6.500 Besucher bei Ars Electronica am JKU Campus

Mona HopfingerMona Hopfinger
© JKU/Jonas Hörbst

Das Ars Electronica Festival lockte von 9. bis 13. September mehr als 6.500 Besucher auf den JKU MED Campus in Linz. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Johannes Kepler Universität wurde der Standort zum Treffpunkt für Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.

Das Ars Electronica Festival 2026 verzeichnete am JKU MED Campus großen Zulauf. Mehr als 6.500 Personen besuchten die Veranstaltung zwischen 9. und 13. September. Der Campus wurde zum 60-Jahr-Jubiläum der Johannes Kepler Universität Linz zu einem Begegnungsort für Forschung, künstlerische Projekte und gesellschaftlichen Austausch.

Menschlichkeit im technologischen Wandel

Unter dem Motto „Future Begins – Negotiating Humanity“ stellte das Festival die Frage, wie Menschlichkeit und Zukunft in Zeiten technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen gestaltet werden können. Der JKU MED Campus bot dafür einen Rahmen, in dem Forschung auf künstlerische Ansätze traf und medizinische Innovation mit gesellschaftlichem Dialog verbunden wurde.

„Der JKU MED Campus ist ein perfekter Ort für Zukunftsforschung und gesellschaftlichen Dialog. Denn es liegt in der DNA der JKU und insbesondere der Medizinischen Fakultät, den Menschen in den Vordergrund zu stellen. Das Ars Electronica Festival schafft die Möglichkeit, Forschung nicht nur zu zeigen, sondern gemeinsam mit Besucher*innen zu erleben, zu hinterfragen und weiterzudenken“, erklärte Gregor Pechmann, JKU Koordinator des Festivals.

JKU präsentierte eigene Projekte

Die Universität gestaltete den Festivalstandort mit zahlreichen eigenen Beiträgen. In der LIT-Sondercall Ausstellung zeigten sechs Projekte, wie Wissenschaft und Kunst gemeinsam gesellschaftliche und technologische Entwicklungen verhandeln können. Die Art x Science School for Transformation war mit vier künstlerischen Forschungsprojekten vertreten und beleuchtete digitale, ökologische und gesellschaftliche Transformationsprozesse.

Ein Schwerpunkt lag auf der Medizin: Beim JKU medFOCUS konnten Besucher unter anderem eine robotisch unterstützte Herzoperation live und in 3D im JKU medSPACE verfolgen.

Zeitkapsel zum Jubiläum

Mit „Into the JKUniverse – Future starts with you“ widmete sich ein weiteres JKU-Projekt mehreren Jubiläen: 60 Jahre JKU sowie 30 Jahre Ars Electronica Center und Ars Electronica Futurelab. Das JKUniverse lud Besucher ein, in einer Zeitkapsel in aktuelle Forschungsfragen einzutauchen und über zukünftige Entwicklungen nachzudenken. Statt als fertige Antwort wurde Wissenschaft dabei als Ausgangspunkt für neue Fragen präsentiert.

Internationale Beiträge und junge Perspektiven

Neben den JKU-Beiträgen bot der MED Campus auch zahlreichen Programmpunkten der Ars Electronica eine Bühne. Teile der Ars Electronica Campus Exhibition brachten Projekte von zehn internationalen Universitäten nach Linz und zeigten unterschiedliche Zugänge einer jungen Generation von Künstlern und Forschern zu aktuellen Herausforderungen.

Aktuelle Positionen internationaler Animationskunst zeigten die Screenings aus dem Prix Ars Electronica Animation Art. Mit create your world und der u19-Ausstellung standen junge Menschen und ihre Ideen für die Zukunft im Mittelpunkt. Eine Workshop-Area sowie die Filmstadt auf der Plaza des MED Campus luden zum Experimentieren und Mitmachen ein.

Das Programm wurde durch zahlreiche Symposien, Talks und Diskussionsformate ergänzt – unter anderem zu Bildung, Citizen Science und neuen Formen der Wissenschaftsvermittlung.

Offener Ort des Austauschs

Der große Andrang am JKU MED Campus zeigte das starke Interesse an der Verbindung von Forschung, Kunst und gesellschaftlichen Zukunftsfragen. Im Jubiläumsjahr der JKU wurde der MED Campus für fünf Tage zu einem offenen Ort des Austauschs zwischen Wissenschaftlern und Künstlern, Studierenden und internationalen Gästen sowie Menschen aus Linz und darüber hinaus.

Quelle: https://www.jku.at/news-events/news/detail/news/grosser-andrang-beim-ars-electronica-festival-2026-am-jku-med-campus

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