Umbau der A2-Anschlussstelle Wöllersdorf abgeschlossen

Die Anschlussstelle Wöllersdorf an der Südautobahn ist nach mehrmonatigen Bauarbeiten fertiggestellt. Mit Bypässen, einem automatisierten Ampelsystem und sanierten Fahrbahnen soll der Verkehrsfluss verbessert werden, so der ORF.
Der Verkehrsknotenpunkt zwischen der Südautobahn (A2) und der B21 wurde in den vergangenen Monaten umgestaltet. An beiden Kreisverkehren entstanden Bypässe, die es einem Teil der Fahrzeuge ermöglichen, die Kreisverkehre zu umfahren.
Zusätzlich wurde die Fahrbahn der B21 auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern saniert. Das geht aus einer Aussendung aus dem Büro von Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) hervor, der für Infrastruktur zuständig ist.
Automatisches Ampelsystem gegen Rückstaus
Ein neu installiertes automatisiertes Ampelsystem soll künftig Staus verhindern. Stauschleifen auf den Abfahrtsrampen registrieren, wenn sich Fahrzeuge von den Kreisverkehren zurück zur Autobahn stauen. In solchen Fällen wird der Verkehr auf der B21 kurzzeitig gestoppt.
Dadurch sollen Fahrzeuge von der Autobahn leichter in die Kreisverkehre gelangen können. Rückstaus bis auf die A2 sollen so möglichst vermieden werden.
Kosten von 5,5 Millionen Euro
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich laut Land Niederösterreich auf rund 5,5 Millionen Euro. Davon trägt das Land etwa 3,5 Millionen Euro. Verantwortlich für das Projekt sind das Land Niederösterreich gemeinsam mit der ASFINAG.
Landbauer sprach davon, dass das bisherige „Nadelöhr entschärft“ worden sei. Auch die ASFINAG rechnet durch die Maßnahmen mit einem verbesserten Verkehrsfluss und erhöhter Verkehrssicherheit.
Die Anschlussstelle war bereits seit Jahren vor allem zu Stoßzeiten stark belastet gewesen. Wiederholt kam es zu Rückstaus auf den Abfahrtsrampen. Nach Verzögerungen unter anderem wegen notwendiger Grundablösen wurde der Ausbau im Herbst 2025 angekündigt. Damals war von rund sechs Millionen Euro Kosten die Rede.
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