Uni Graz klettert in Top 500 des Shanghai-Rankings

Mona HopfingerMona Hopfinger
Top 500 Ranking: Stufen, Medaille, Globus, Buch, Mikroskop und Gebäude
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Universität Graz hat sich im Shanghai-Ranking verbessert und zählt nun zu den besten 500 Hochschulen weltweit. Damit gehört sie zu den obersten zwei Prozent von rund 25.000 Universitäten. Rektor Peter Riedler fordert langfristige finanzielle Sicherheit, um das Niveau zu halten.

Die Universität Graz ist in die Top 500 des am 15. August 2026 veröffentlichten Shanghai-Rankings aufgestiegen. Damit positioniert sich die Hochschule unter den besten zwei Prozent von etwa 25.000 Universitäten weltweit. Für eine breit aufgestellte Allgemein-Universität stellt dieser Sprung einen besonderen Erfolg dar.

Das Shanghai-Ranking wird von der Beratungsgesellschaft ShanghaiRanking Consultancy durchgeführt und gilt als eines der bedeutendsten Universitäts-Rankings international. Es legt einen starken Schwerpunkt auf Naturwissenschaften und spielt insbesondere im asiatischen Raum eine zentrale Rolle für wissenschaftliche Kooperationen.

US-Universitäten dominieren die Spitze

An der Spitze des Rankings stehen wie in den vergangenen Jahren die US-amerikanischen Universitäten Harvard, Stanford und das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Universität Cambridge aus Großbritannien belegt als beste europäische Hochschule Platz vier. Angelsächsische Universitäten dominieren die vorderen Ränge. Die französische Universität Paris-Saclay ist auf Platz 13 die bestgereihte Hochschule aus einem Land, in dem Englisch keine Amtssprache ist.

Von den sieben österreichischen Universitäten in den Top 1000 liegt die Uni Graz auf dem fünften Platz. Vor ihr rangieren die TU Wien, die Med Uni Wien, die Uni Innsbruck und die Uni Wien. Dahinter folgen die Medizin-Universitäten Innsbruck und Graz.

Internationale Sichtbarkeit und Attraktivität steigen

Die bessere Platzierung bringt der Uni Graz doppelten Nutzen: Sie erhöht die internationale Sichtbarkeit und macht die Hochschule attraktiver für wissenschaftliche Kooperationen weltweit. Auch Studierende, die ein passendes Masterstudium suchen, orientieren sich an internationalen Rankings. Aktuell richtet die Uni Graz ihren Fokus primär auf das Leiden-Ranking, das im September veröffentlicht wird.

Rektor fordert langfristige Finanzierung

„Erfolge in internationalen Rankings sind nur möglich, wenn wir als Universität auch langfristig finanziell abgesichert sind. Wir müssen ein attraktives Angebot für Spitzen-Forscher:innen bieten können und das beinhaltet budgetäre Möglichkeiten“, sagt Uni-Graz-Rektor Peter Riedler.

Von der Spitzenforschung profitiere nicht nur die Universität selbst, sondern die gesamte Region als wirtschaftlicher Motor. „Wollen wir diese Position weiter verbessern bedarf es zusätzlicher Ressourcen. Die Bundesregierung plant aktuell jedoch aktuell das Gegenteil“, so Riedler.

Quelle: https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/universitaet-graz-erreicht-top-500-im-shanghai-ranking

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