Uni Graz leitet zwei EU-Projekte der Hochschulallianz Arqus

Die Universität Graz übernimmt in der europäischen Hochschulallianz Arqus die Führung bei zwei Projekten. Mit neuen EU-Fördermitteln werden internationale Studienprogramme ausgebaut und die Anerkennung von Studienleistungen vereinfacht.
Die Universität Graz baut ihre Rolle in der europäischen Hochschulallianz Arqus aus. Die Allianz hat erneut EU-Fördergelder erhalten, um die Kooperation unter dem Motto „Arqus for Democracy“ zu vertiefen. Die Grazer Universität ist seit 2018 Teil des Netzwerks.
„Egal ob Studierende, Mitarbeiter:innen oder Forscher:innen: internationale Zusammenarbeit in einem Europäischen Netzwerk ist ein Gewinn für alle“, erklärt Mireille van Poppel, Vizerektorin für Internationalisierung und Gleichstellung. Die frischen Mittel sollen für neue Akzente in der Lehre und für intensiveren Austausch in der Forschung eingesetzt werden.
Neue Start-up-Initiative mit KI-Unterstützung
Die Partneruniversitäten arbeiten nicht nur in Bildung und Forschung zusammen, sondern bringen mit verschiedenen Initiativen auch Know-how in die Privatwirtschaft. Der Start-up Hub „Unicorn“ der Universität Graz startet nun eine gemeinsame Initiative: Wer an einer der Partner-Unis eine Business-Idee entwickelt, kann diese mithilfe von Künstlicher Intelligenz testen – unabhängig davon, ob die Idee aus dem MINT-Bereich oder den Geistes- und Sozialwissenschaften stammt.
Studieren in Europa wird einfacher
Im Bereich der universitätsübergreifenden Studienprogramme gibt es ebenfalls Neuerungen. Unter Federführung der Universität Graz werden die Universitäten ihre Kooperation unter das Joint European Degree Label (jEDL) stellen, ein Qualitätslabel der EU für gemeinsame Ausbildungen. Dadurch soll die Betreuung verbessert und die Anerkennung von Kursen erleichtert werden.
Geplant sind zudem neue gemeinsame Studien und Microcredentials. Die Schwerpunktthemen umfassen Klimawandel und Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz und digitalen Wandel, europäische Identität und Kulturerbe, Gesundheit sowie MINT-Fächer.
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