Uni Graz zeigt Fotos aus dem Ukraine-Krieg

An der Universität Graz ist eine Fotoausstellung des ukrainischen Fotografen Serhiy Mykhalchuk zu sehen. Seine Bilder dokumentieren die Zerstörung und den Alltag der Zivilbevölkerung im russischen Angriffskrieg.
Die Ausstellung „Der Krieg in der Ukraine“ wurde am 5. Oktober 2026 im Alten Lesesaal der Universitätsbibliothek Graz eröffnet. Die Arbeiten des international renommierten Fotografen Serhiy Mykhalchuk zeigen zerstörte zivile Infrastruktur und die Lebensrealität der Menschen in einem vom Krieg geprägten Alltag.
Peter Riedler, Rektor der Universität Graz, und Friedrich Möstl, Honorarkonsul der Ukraine in Graz, begrüßten die Gäste bei der Eröffnung. Sie betonten die Bedeutung von Wissenschaft, Kultur und internationalem Dialog für das Verständnis aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen.
Kooperation mit ukrainischen Organisationen
Alfred F. Praus, Präsident der Ukrainian-Austrian Association, und Dietmar Pichler vom Institut zur Verteidigung der Europäischen Demokratien beleuchteten die aktuelle Lage in der Ukraine und deren Auswirkungen auf Europa. Die Schau entstand in Kooperation mit dem Ukrainischen Konsulat in Graz und der Ukrainian-Austrian Association. Sie ist Teil des Projekts „Culture vs. War“.
Nach der Eröffnung nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch über die gezeigten Eindrücke. Kuratiert wurde die Ausstellung vom Grazer Universitätsmuseum.
Symposium zum Wiederaufbau geplant
Die Fotografien sind bis kommenden Montag im Foyer der Bibliothek zu sehen. Am 12. Oktober werden sie Teil eines Symposiums im Meerscheinschlössl sein. Die Kurztagung widmet sich dem Wiederaufbau in der Ukraine.
Quelle: https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/der-krieg-in-der-ukraine-bilder-als-zeugnisse
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