Uni Innsbruck eröffnet Institut für Chemieingenieurwissenschaften

Mona HopfingerMona Hopfinger
Eröffnung mit Elisabeth-Sophie und Martin-Peter durch das rote Band in Innsbruck
© uibk.ac.at

An der Universität Innsbruck sind die neuen Räumlichkeiten des Instituts für Chemieingenieurwissenschaften am Campus Innrain offiziell in Betrieb gegangen. Rektorin Veronika Sexl und Andrea Berghofer von der ADLER-Werk Lackfabrik nahmen die feierliche Eröffnung vor.

Am 20. Oktober 2026 hat das Institut für Chemieingenieurwissenschaften seine Räume im Josef-Möller-Haus am Campus Innrain feierlich eröffnet. Seit dem Frühjahr stehen dort vollständig sanierte Labor- und Büroflächen zur Verfügung. Erstmals verfügt das Institut damit über einen eigenen, dauerhaften Standort.

Zur Feier erschienen zahlreiche Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft. Neben Rektorin Veronika Sexl waren die Vizerektoren Manfred Lechner und Dirk Rupnow sowie Dekan Hubert Huppertz von der Fakultät für Chemie und Pharmazie anwesend. Von der ADLER-Werk Lackfabrik kamen geschäftsführende Gesellschafterin Andrea Berghofer, Aufsichtsratsvorsitzender Ing. Günther Berghofer und Geschäftsleiter F&E Dr. Albert Rössler.

Von der Stiftungsprofessur zum eigenen Institut

Institutsleiter Oliver Strube blickte in seiner Begrüßung auf die Entstehungsgeschichte zurück. 2018 schlossen die Universität Innsbruck und ADLER einen Forschungsvertrag, der die Basis für die Stiftungsprofessur, das Institut und das Masterstudium Chemieingenieurwissenschaften bildete. Strube dankte dem Rektorat für die neuen Räumlichkeiten und der Fakultät für die Unterstützung während der Aufbauphase.

Besonders würdigte er den Weitblick der Stifterin ADLER. Sein Dank galt vor allem dem Team: „Ein Institut ist mehr als eine Adresse oder eine Raumnummer. Ein Institut, das sind vor allem die Menschen, die darin arbeiten“, so Strube.

Lob für Wissenstransfer und Forschungserfolge

Rektorin Sexl und Dekan Huppertz hoben in ihren Grußworten die positive Entwicklung des Instituts hervor. Die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Industrie am Standort Tirol bezeichneten beide als vorbildlichen Wissenstransfer. Auch die Erfolge in der Lehre und bei der Einwerbung von Drittmitteln fanden Anerkennung.

Albert Rössler von ADLER betonte die langjährige und fruchtbare Kooperation. Seit Gründung des Instituts forschen ADLER und die Universität Innsbruck gemeinsam – von grundlegenden Fragen der Beschichtungs- und Prozesstechnik bis zu fortschrittlichen Ansätzen für eine Kreislaufwirtschaft. Die Stiftungsprofessur sei rückblickend und vorausschauend eine sehr lohnende Investition in die Zukunft des Standorts, die auch die eigene Innovationskraft stärke.

Wie erfolgreich die Partnerschaft ist, zeigt eine Auszeichnung aus dem Vorjahr: Für ihre gemeinsame Forschung zur gezielten Komponententrennung beschichteter Holzsubstrate erhielten ADLER und die Universität Innsbruck den H.F. Mark Sustainability Award.

Rundgang durch die neuen Labore

Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes durch Rektorin Veronika Sexl und Andrea Berghofer wurden die Räumlichkeiten offiziell eröffnet. Im Anschluss besichtigten die Gäste die neuen Labore und informierten sich über laufende Forschungsprojekte.

Quelle: https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2026/institutseroffnung-chemieingenieurwissenschaften-sind-angekommen

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