Uni Innsbruck feierte Aurora-Allianz mit Zertifikaten

Am 19. Oktober standen bei den International Days in der Aula der Universität Innsbruck die europäische Hochschulallianz Aurora und ihre Aktivitäten im Mittelpunkt. Neben Einblicken in Forschung und Lehre wurden Zertifikate für Internationalisierung verliehen.
Die Universität Innsbruck informierte ihre Angehörigen über die Aktivitäten der europäischen Hochschulallianz Aurora. Präsentiert wurden Forschungs- und Lehrprojekte innerhalb des Verbundes sowie die Beteiligung von Studierenden. Zudem erhielten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Zertifikat für Internationalisierung. Ein weiteres Thema war die geplante Verlängerung des Projekts um zwei Jahre, die derzeit vorbereitet wird.
Auszeichnung für Internationalisierung
Rektorin Veronika Sexl eröffnete die Veranstaltung, Vizerektor für Personal Dirk Rupnow ergänzte mit persönlichen Aurora-Erfahrungen. Isabella Göschl, Leiterin der Personalentwicklung, präsentierte das Zertifikat Internationalisierung für das allgemeine Personal. Dieses wurde 2025 mit dem ersten Platz beim Internationalisation Award ausgezeichnet und ist inhaltlich stark von Aurora geprägt. Zusammen mit dem Rektorat und Thomas Baumgartner, Leiter der Internationalen Angelegenheiten, übergab sie die Zertifikate.
Entwicklung und Fördervolumen
Dejan Lukovic, Institutional Coordinator für Aurora 2030, moderierte die Informationssession. Thomas Baumgartner skizzierte die Entwicklung der Allianz von den Anfängen bis heute. Mehrere parallel laufende Projekte verfügen über ein Gesamtfördervolumen von knapp 45 Millionen Euro, davon entfallen rund 3,2 Millionen Euro auf die Universität Innsbruck.
Vizerektor für Forschung Gregor Weihs und Sigrid Neuhauser, Mitglied des Aurora Research Council, stellten den jährlichen Seed Funding Call vor. 2026 gab es 45 förderfähige Anträge, insgesamt standen 240.000 Euro bereit. Seit 2024 werden zudem 27 kurze Forschungsaufenthalte für Nachwuchsforschende gefördert, 23 davon durch den Förderkreis 1669.
Lehre und studentische Mitbestimmung
Vizerektorin für Lehre und Studierende Janette Walde, Silke Meyer und Doris Eibl berichteten aus der Lehre: Über 70 Aurora-Lehrveranstaltungen erreichten bis Dezember 2025 mehr als 6.000 Studierende. Die Lehrveranstaltung „Heavy Metal Sustainability“ von Aydin Abar und Fabian Dielmann erhielt 2025 den Ars Docendi.
Sophia Neßler, ehemaliges Mitglied des Aurora Student Council und Student Ambassador, zeigte auf, wie Studierende in der Allianz mitbestimmen.
Dejan Lukovic gab einen Ausblick: Das Antragsfenster für die Projektverlängerung öffnet im November. Im Fokus stehen gemeinsame Lehraktivitäten, die Aurora Hubs, der Aurora Virtual Campus und eine stärkere Einbindung der Studierenden.
Austausch beim World Café
Beim abschließenden World Café mit Buffet kamen Kolleginnen und Kollegen an sechs Thementischen zu Aurora-Agenden wie Lehre, Mobilitäten, Internationalisierung oder Forschung ins Gespräch. Mehr als 20 Gastgeberinnen und Gastgeber – darunter Forschende, Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeitende – berichteten aus erster Hand. Fragen konnten direkt geklärt und die Aurora-Community an der Universität Innsbruck weiter gestärkt werden.
Quelle: https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2026/aurora-hautnah
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