Uni-Studierende entwickeln Ideen für Baden

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Angehende Raumplaner der Universität Wien haben sich am 23. Oktober bei einer Exkursion mit der Zukunft der Badener Innenstadt befasst. Das Wirtschaftsservice der Stadt erhofft sich frische Impulse für die Stadtentwicklung.

Studierende des Studiengangs „Geographie und Raumforschung“ der Universität Wien waren am 23. Oktober ganztägig in Baden zu Gast. Im Zentrum der Exkursion standen Fragen zur Weiterentwicklung der Innenstadt: Wie lässt sich der unverwechselbare Charakter bewahren? Welche Chancen gibt es für neue Betriebe? Und wie können einzelne Viertel langfristig gestärkt werden?

Das Wirtschaftsservice der Stadtgemeinde Baden hatte die Zusammenarbeit initiiert und knüpft damit an die Workshop-Reihe „Innenstadt 2035“ an. Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli empfing die angehenden Stadt- und Raumplaner im Rathaus und gab Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Kurstadt.

Fachvorträge und Stadtbegehung

In mehreren Fachvorträgen erfuhren die Studierenden, wie vielfältig die Herausforderungen zukunftsorientierter Stadtentwicklung sind. Baudirektor DI Michael Madreiter stellte aktuelle Bauprojekte und deren Umsetzung vor. DI Josef Hameter von raumundplan präsentierte Aspekte der strategischen Raumplanung. Dr. Roman Schwarzenecker von Standort+Markt lieferte Daten und Analysen zu den wirtschaftlichen Besonderheiten der Badener Innenstadt.

Im Anschluss an die Vorträge erkundeten die Studierenden gemeinsam mit Tourismusdirektor Klaus Lorenz die historische Fußgängerzone und verschiedene Stadtviertel. Vor Ort machten sie sich ein Bild von den Besonderheiten und Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Quartiere.

Neue Perspektiven für die Stadtentwicklung

Mag. Dolores David-Fromm, Leiterin des Wirtschaftsservice, sieht in der Kooperation einen Mehrwert für beide Seiten: „Wir beschäftigen uns intensiv damit, wie wir Badens Zentrum langfristig stärken und weiterentwickeln können. Die Zusammenarbeit mit der Universität Wien bietet eine wunderbare Gelegenheit, neue Perspektiven einzubeziehen. Gerade der frische Blick der Studierenden auf Themen wie Quartiersentwicklung, Kaufkraftströme und Erreichbarkeit liefert wertvolle Anregungen für unsere weitere Arbeit.“

Die Stadt verbindet mit der Kooperation wissenschaftliche Perspektiven mit kommunaler Praxis und setzt damit einen weiteren Impuls für die künftige Entwicklung der Innenstadt.

Quelle: https://www.baden.at/Frische_Perspektiven_fuer_Badens_Innenstadt

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