Universitäten sollen 15,9 Milliarden Euro bis 2030 erhalten

Die Bundesregierung hat die Eckpunkte für die Universitätsfinanzierung von 2028 bis 2030 präsentiert. Österreichs Universitäten sollen insgesamt rund 15,9 Milliarden Euro bekommen, was laut Hochschulen einen realen Mittelrückgang bedeutet.
Die Regierung hat den Finanzierungsrahmen für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 bekanntgegeben. Die heimischen Universitäten sollen nach den aktuellen Informationen insgesamt etwa 15,9 Milliarden Euro erhalten.
Aufgrund der Preis- und Kostensteigerungen stellt dieser Betrag aus Sicht der Hochschulen einen realen und erheblichen Rückgang der verfügbaren Mittel dar. Zusätzliche Aufgaben, die künftig aus dem Universitätsbudget finanziert werden sollen, würden den finanziellen Spielraum weiter einschränken. Die österreichischen Universitäten hatten im Vorfeld der Entscheidung wiederholt auf diese Risiken aufmerksam gemacht.
Konkrete Auswirkungen noch unklar
Welche konkreten Folgen sich daraus für einzelne Universitäten wie die WU ergeben, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Die WU rüstet sich für verschiedene Szenarien. Fest steht, dass die kommenden Jahre die Universitäten und damit auch die WU vor erhebliche finanzielle Herausforderungen stellen.
Demonstration am 22. Oktober geplant
Die Bundes-ÖH und die uniko rufen für den 22. Oktober zu einer gemeinsamen Demonstration auf. Die WU macht dabei mit. Zusammen mit anderen Universitäten, Studierenden und Beschäftigten fordert sie, dass der Hochschul- und Forschungsstandort Österreich genug Geld bekommt.
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