Unterführung ersetzt Bahnübergang bei Wiener Neustadt

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Zwischen Wiener Neustadt und Katzelsdorf wird eine unbeschrankte Eisenbahnkreuzung durch eine 890 Meter lange Unterführung ersetzt. Das Projekt ist Teil der Elektrifizierung der Mattersburger Bahn.

Im Zuge der Elektrifizierung der Mattersburger Bahn wurde die unbeschrankte Eisenbahnkreuzung im Bereich Sägewerksiedlung zwischen Wiener Neustadt und Katzelsdorf an der Leitha aufgelassen und abgetragen. An ihrer Stelle entsteht eine 890 Meter lange Unterführung auf der L4090.

Verkehrslandesrat Udo Landbauer betont die Sicherheitsverbesserung durch das Gemeinschaftsprojekt des Landes Niederösterreich mit den ÖBB: „Jeder aufgelöste Bahnübergang kann Leben retten! Mit der Niveaufreimachung der L 4090 und der damit verbundenen Auflösung der bestehenden Eisenbahnkreuzung schaffen wir für unsere Pendler und Familien eine sichere Verkehrsverbindung zwischen Wiener Neustadt und Katzelsdorf. Damit gehört eine weitere unfallträchtige Gefahrenstelle schon bald der Vergangenheit an“, so der LH-Stellvertreter.

Mehr Sicherheit für Straße und Schiene

Die niveaufreie Querung erhöhe die Sicherheit sowohl für den Straßen- als auch für den Bahnverkehr deutlich, erklärt ÖBB-Projektleiter Jürgen Egger. „Mit der neuen Unterführung schaffen wir einen wichtigen Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer“, so Egger. Das Projekt sei zudem ein wichtiger Baustein für die Modernisierung der Mattersburger Bahn und eine Investition in eine leistungsfähige, zukunftsfitte Schieneninfrastruktur.

Die Bauarbeiten laufen seit Februar 2026 und umfassen eine Verlegung der Landesstraße. Der Abschluss ist für 13. Dezember 2026 geplant. Auf dem betroffenen Straßenabschnitt sind täglich rund 3.700 Fahrzeuge unterwegs.

Quelle: OTS

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