Vater und zwei Söhne aus Gletschereis gerettet

Ein 58-jähriger Deutscher und seine beiden Söhne im Alter von 16 und 19 Jahren sind am Montag bei einer hochalpinen Wanderung in der Ankogelgruppe in Bergnot geraten. Die drei wurden vom Polizeihubschrauber aus rund 2.814 Metern Höhe geborgen, so der ORF.
Die Familie hatte eine mehrtägige Tour vom Hannoverhaus über den Ankogel und das vergletscherte Kleinelendkees zur Osnabrücker Hütte im Maltatal unternommen. Dabei waren die drei lediglich mit herkömmlicher Wanderausrüstung und sogenannten Grödeln – Schneeketten für Wanderschuhe – unterwegs. Eine entsprechende Gletscherausrüstung fehlte laut Polizei.
Notruf über Satellitentelefon
Gegen 15 Uhr kamen Vater und Söhne im steilen, vereisten Gletscherbereich nicht mehr weiter. Weder ein Vorwärtskommen noch eine Umkehr waren möglich. Weil in diesem Gebiet kein Mobilfunkempfang vorhanden war, setzten andere Bergsteiger den Notruf über ein Satellitentelefon ab.
Die Besatzung des Polizeihubschraubers der Flugeinsatzstelle Klagenfurt barg die drei unverletzten Wanderer aus der alpinen Notlage. Sie wurden zur Osnabrücker Hütte ausgeflogen.
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