Verblasste Wegweiser bei Salzburg-Mitte sorgen für Kritik

Mona HopfingerMona Hopfinger
Autobahnkreuz mit Wegweisern nach Wien, Linz, Innsbruck, München, Villach und Freilassing.
© Mit KI (Gemini) generiert

Am Kreisverkehr Salzburg-Mitte beim Zubringer zur Westautobahn (A1) in Liefering sind die Aufschriften auf den Wegweisern stark verblasst. Autofahrer kritisieren, dass die Schilder bei Sonnenschein kaum noch lesbar sind, so der ORF.

Bis zu 30.000 Fahrzeuge nutzen täglich den Kreisverkehr Salzburg-Mitte am Zubringer zur Westautobahn (A1) in Salzburg-Liefering. Die großen Aluminium-Wegweiser, die 5,5 Meter über der Fahrbahn angebracht sind, zeigen Richtungen wie Wien – Linz, Innsbruck – München, Villach oder Freilassing an. Doch Wind und Wetter haben den Schildern über die Jahre stark zugesetzt.

Die Beschriftungen sind mittlerweile so stark verblasst, dass sie bei grellem Sonnenlicht kaum noch entziffert werden können. Autolenkerinnen und Autolenker beschwerten sich darüber beim ORF. Besonders ortsfremde Fahrerinnen und Fahrer müssten deshalb zusätzliche Runden im Kreisverkehr drehen oder abrupte Lenkbewegungen vornehmen, weil die vier bis sechs Quadratmeter großen Schilder vor allem bei starker Sonneneinstrahlung nur mehr schwer lesbar sind.

Zuständigkeit liegt beim Land

Für die einwandfreie Lesbarkeit dieser Wegweiser ist nicht der Autobahnbetreiber verantwortlich. Die ASFINAG halte zwar sämtliche blauen Überkopfwegweiser an der Autobahn instand, sei aber nicht für die Schilder im Kreisverkehr oberhalb der A1 zuständig. Die betroffenen Wegweiser sind Eigentum des Landes, für deren Erneuerung das Verkehrsressort verantwortlich ist.

Das Land will die Beschwerden der Autofahrerinnen und Autofahrer ernst nehmen und eine rasche Erneuerung der Schilder veranlassen, hieß es auf ORF-Anfrage.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3374890/

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