Verdächtiger nach Tötung in Vöcklabruck gefasst

Mona HopfingerMona Hopfinger
Klinikum Vöcklabruck, Kalender mit 6 Wochen, Waage, Hammer und Globus mit Schloss für Ausland
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach dem Fund einer Frauenleiche in Vöcklabruck Anfang September gibt es einen Verdächtigen. Die Person sitzt derzeit im Ausland in Haft, wie die Staatsanwaltschaft Wels bestätigt.

Rund sechs Wochen nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Vöcklabruck hat die Staatsanwaltschaft einen Verdächtigen ausfindig gemacht. Die betreffende Person befinde sich derzeit im Ausland in Haft, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels am Montag mit. Weitere Einzelheiten würden erst nach einer Auslieferung bekanntgegeben.

Am 1. September hatten spielende Kinder im Ortsteil Dürnau die Leiche einer Frau mit Stichverletzungen entdeckt. Bei dem Opfer handelt es sich um eine 53-Jährige aus Laakirchen im Bezirk Gmunden. Die Frau war zuletzt im offenen Bereich der Psychiatrie im Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck untergebracht gewesen.

Opfer kehrte von Ausgang nicht zurück

Die Patientin war von einem üblichen und geplanten Ausgang nicht in die Klinik zurückgekehrt. Daraufhin habe der Spitalsträger die Polizei informiert, wie es in einer Stellungnahme hieß. Eine Obduktion bestätigte ein Fremdverschulden. Der Fundort der Leiche soll auch der Tatort gewesen sein.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordverdachts. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden in den vergangenen Wochen keine weiteren Informationen veröffentlicht.

Quelle: APA

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