Vergewaltigungsprozess in Klagenfurt wird fortgesetzt

In Klagenfurt wird der Prozess gegen zwei Männer fortgesetzt, die im Juni 2025 eine damals 17-Jährige in einem Park vergewaltigt haben sollen. Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe, so der ORF.
Ein Abend im Juni 2025 endete für eine 17-Jährige in einem Martyrium. Die Jugendliche war mit Freunden in Klagenfurt unterwegs und traf dort auf einen 21-jährigen Kärntner, der als Türsteher in einem Lokal arbeitete. Später kam ein 22-jähriger Russe, ein Bekannter des Türstehers, dazu. Zu dritt begaben sie sich in einen Park.
Laut Anklage der Staatsanwaltschaft sollen die beiden Männer das Mädchen dort vergewaltigt haben. Eine Freundin fand die 17-Jährige später und begleitete sie zur Polizei.
Angeklagte bestreiten Vorwürfe
Bei der ersten Verhandlung im Frühjahr 2026 gaben beide Angeklagten an, dass alle Handlungen einvernehmlich gewesen seien. Bei getrennten Befragungen widersprachen sie sich jedoch mehrfach und erklärten wiederholt, sich nicht mehr genau erinnern zu können.
Der Prozess wurde vertagt, weil eine Polizistin noch als Zeugin aussagen soll. Sie hatte die Freundin der Betroffenen befragt.
Bis zu 15 Jahre Haft möglich
Sollte der Schöffensenat am Montag die Tat als „besondere Erniedrigung der Betroffenen“ werten, drohen den beiden Männern Haftstrafen zwischen fünf und 15 Jahren.
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