Verhetzung und Sachschaden am BRG Horn – Polizei sucht Täter

Am Bundesrealgymnasium Horn (Bezirk Horn) kam es Ende Juni zu zwei Vorfällen von Sachbeschädigung und Verhetzung. Die Polizei geht von einem Zusammenhang aus und sucht Zeugen. Der Schaden beträgt bis zu 50.000 Euro.
Unbekannte haben Ende Juni zweimal das Bundesrealgymnasium Horn attackiert. Wie die Polizei mitteilte, sollen die Täter dabei Graffiti gesprüht und Zettel mit diffamierenden Inhalten angebracht haben. Die Ermittlungen laufen seit dem 24. Juni 2026.
Graffiti und Zettel am Haupteingang
Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch, den 24. Juni. Unbekannte sprühten laut Polizei den Schriftzug „Finger weg von Kindern“ neben eine gehisste Regenbogenfahne auf den Asphalt beim Haupteingang der Schule. Zusätzlich klebten sie mehrere A4-Zettel und Zeitungsartikel an die Glasscheibe des Eingangs, auf denen Personen der LGBTQ+-Bewegung pauschal diffamiert worden sein sollen.
Großflächiger Schriftzug auf Laufbahn
Wenige Tage später, in der Nacht auf Dienstag, den 30. Juni, kam es zu einer weiteren Attacke auf dem Schulgelände. Unbekannte brachten einen großflächigen, verhetzenden Schriftzug direkt auf dem Belag der Laufbahn an. Der Schriftzug ist rund 40 mal 3 Meter groß. Die Täter dürften laut Polizei weiße Dispersionsfarbe und eine Farbwalze verwendet haben.
Die Ermittler gehen aufgrund der engen zeitlichen und örtlichen Nähe von einem direkten Zusammenhang aus. Die Polizei vermutet, dass dieselben Täter für beide Vorfälle verantwortlich sind. Der verursachte Sachschaden ist erheblich und wird mit einer Summe zwischen 40.000 und 50.000 Euro beziffert.
Die Polizeiinspektion Horn bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 059133-3430. Hinweise werden auch vertraulich behandelt.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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