Verjus-Ernte vor Sonnenaufgang schützt Aromen

Ein österreichisches Weingut hat Anfang August seine Verjus-Ernte abgeschlossen. Das gesamte Team rückte noch vor Sonnenaufgang aus, um die Blaufränkisch-Trauben bei kühlen Temperaturen zu lesen und so Frische und Aromatik zu bewahren.
Noch in der Dunkelheit begann Anfang August die Verjus-Ernte im Weingarten. Der frühe Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Bei niedrigen Temperaturen vor Sonnenaufgang bleiben die Blaufränkisch-Trauben vor spontaner Gärung und Oxidation geschützt. Dadurch werden Frische und Aromatik des Verjus gesichert.
Handlese mit vollem Personaleinsatz
Die Ernte erforderte den Einsatz des gesamten Teams. Von Praktikantinnen bis zu Büromitarbeiterinnen waren alle bei der Handlese dabei. Jede kühle Morgenstunde zählte, um die Trauben rechtzeitig zu ernten.
Unmittelbar nach der Lese wurden die Trauben abgepresst, schonend haltbar gemacht und noch am selben Tag abgefüllt. Der kurze Weg vom Rebstock in die Flasche sichert maximale Frische des Produkts.
Trockenheit prägt Jahrgang 2026
Der heurige Sommer stellte das Weingut vor Herausforderungen. Von einem Hektar Rebfläche wurden knapp 2.000 Kilogramm Trauben geerntet. Die Trockenheit der vergangenen Wochen und Monate erfordert laufende Anpassungen der Arbeit im Weingarten.
Neben dem bestehenden Sortiment aus Verjus Sprizz und Verjus Sour für die Küche kündigt das Weingut eine neue Produktentwicklung aus Blaufränkisch an. Details dazu sollen in Kürze folgen.
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