Verkehrsunfall in St. Pölten: Auto auf Seite gekippt

Bei einem Verkehrsunfall am Schießstattring in St. Pölten ist am Mittwoch ein Fahrzeug auf die Seite gekippt. Die Lenkerin war im Auto eingeschlossen, ein Hund befand sich im Kofferraum. Die Feuerwehr befreite beide unverletzt.
Ein Verkehrsunfall mit Menschenrettung hat am Mittwoch, 16. September 2026, gegen 17 Uhr die Einsatzkräfte in St. Pölten auf den Plan gerufen. Ein Ersthelfer setzte einen Notruf ab und beschrieb präzise die Lage: Ein Fahrzeug lag auf der Seite, eine Person war ansprechbar, aber eingeschlossen. Die Bereichsalarmzentrale St. Pölten alarmierte daraufhin die Feuerwehr zu einem Einsatz bei der Hesser Kaserne am Schießstattring.
Hund aus Kofferraum gerettet
Bei der Erkundung vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Stadt neben der eingeschlossenen Person auch einen Hund im Kofferraum des Unfallwagens. Nach der Absicherung des Fahrzeugs und der Unfallstelle wurde das Tier sofort gerettet und einer Angehörigen übergeben. Der Hund kam augenscheinlich mit dem Schrecken davon. Der Zugang über den Kofferraum diente gleichzeitig als Weg zur eingeschlossenen Person.
Die Polizei regelte währenddessen den Verkehr auf der stark befahrenen Straße zur Stoßzeit und schuf ausreichend Platz für die Rettungsarbeiten.
Person ins Spital gebracht
Während eine Acute Community Nurse (ACN) und der Rettungsdienst die verletzte Person versorgten, bereitete die Feuerwehr weitere Zugänge über die beifahrerseitigen Türen vor. Mithilfe eines Spineboards konnte die Person schließlich aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht.
Das Unfallfahrzeug wurde wieder aufgerichtet und in einer Seitenstraße gesichert abgestellt. Ausgetretene Betriebsflüssigkeiten wurden mit Ölbindemittel gebunden und grob gereinigt. Die abschließende Reinigung der Fahrbahn übernahm der Wirtschaftshof St. Pölten. Dank der koordinierten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Fahrbahn in weniger als einer Stunde wieder freigegeben werden.
Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt mit vier Fahrzeugen und knapp 20 Mitgliedern, das Rote Kreuz Niederösterreich und die Polizei Niederösterreich rund eine Stunde lang.

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