Vier Polen am Breithorn per Hubschrauber gerettet

Pia ProdingerPia Prodinger
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Vier polnische Bergsteigerinnen und Bergsteiger mussten am Donnerstag am Breithorn im Pinzgau aus einer ausgesetzten Lage geborgen werden. Sie kamen auf rund 2.400 Metern Höhe nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab, so der ORF.

Die Gruppe hatte am Donnerstagmittag den Aufstieg auf das 2.504 Meter hohe Breithorn von Maria Alm aus über den Südanstieg begonnen. Der Weg ist zwar in Karten verzeichnet und markiert, führt jedoch durch sehr ausgesetztes Terrain mit Passagen im dritten Schwierigkeitsgrad, wie Bernd Tritscher, Bezirksleiter der Bergrettung im Pinzgau, erklärte.

Gegen 18 Uhr alarmierte die Gruppe die Einsatzkräfte. Die vier Bergsteiger waren über die tatsächlichen Anforderungen der Route nicht ausreichend informiert gewesen und konnten an einer exponierten Stelle nicht mehr weiterkommen. Ein Polizeihubschrauber barg die Personen mittels Tau und brachte sie zurück nach Maria Alm.

An der Rettungsaktion waren neben der Hubschrauberbesatzung ein Alpinpolizist und zwei Bergretter beteiligt. Bereits am Vormittag desselben Tages musste unterhalb der Passauerhütte in den Leoganger Steinbergen eine erschöpfte Person aus dem Gelände geholt werden.

Tritscher appelliert an Bergsportler, sich vor dem Start genau über die Anforderungen einer Tour zu informieren und das eigene Können realistisch einzuschätzen. Im Zweifel solle man lieber ein leichteres Ziel wählen.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3362017/

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