Villach erweitert Videoüberwachung im Stadtgebiet

RedaktionRedaktion

In Villach werden derzeit fünf neue Überwachungskameras installiert. Die Geräte decken den Bereich vom Hauptbahnhof über die Draulände und den Hauptplatz bis zum Rathausplatz ab.

Die Polizei in Villach erhält Unterstützung durch moderne Technik: Aktuell werden fünf Kameras im Zentrum der Stadt montiert. Der Überwachungsbereich erstreckt sich vom Hauptbahnhof über die Draulände und den Hauptplatz bis zum Rathausplatz.

Das Hauptziel der erweiterten Videoüberwachung ist die Verhinderung von Straftaten. Gleichzeitig soll die Präsenz der Kameras das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung stärken. Die Geräte werden deshalb offen und gut sichtbar angebracht, nicht verdeckt. Falls es im überwachten Bereich zu Straftaten kommt, kann das aufgezeichnete Material als Beweismittel dienen und zur Aufklärung beitragen.

Die Videoüberwachung ist nicht als alleinige Maßnahme gedacht, sondern Teil einer umfassenden Strategie zur Kriminalitätsbekämpfung. Dazu gehören auch andere Elemente wie verstärkte Streifen und Überwachungsdienste.

Rechtliche Grundlage seit vorigem Jahr

Die gesetzliche Basis für die Ausweitung der Videoüberwachung wurde erst im Vorjahr durch eine Initiative von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) geschaffen. Vor der Inbetriebnahme fanden intensive Gespräche zwischen der Stadt Villach, dem Stadtpolizeikommando Villach und der Landespolizeidirektion Kärnten statt. Gemeinsam wurden die geeigneten Standorte für den Ausbau ermittelt.

Der Gemeinderat von Villach zeigt sich besonders zufrieden mit der Umsetzung. Er hatte sich seit Jahren für diese Maßnahme eingesetzt.

Statements der Verantwortlichen

Innenminister Gerhard Karner bezeichnete die Erweiterung als wichtige Lösung für die Sicherheit der Villacher Bevölkerung. Er dankte allen Beteiligten der Stadt sowie der Landespolizeidirektion und dem Stadtpolizeikommandanten für die enge und lösungsorientierte Zusammenarbeit.

Bürgermeister Günther Albel betonte, es wäre unsinnig, im Jahr 2026 auf zeitgemäße und bewährte technische Hilfsmittel zu verzichten. Die Kameras würden der Exekutive und damit der Bevölkerung helfen. Sie seien eine wertvolle Ergänzung, aber keinesfalls ein Ersatz für die persönliche Präsenz von Polizistinnen und Polizisten im Stadtbild.

Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß erklärte, der Ausbau sei ein weiterer Baustein der polizeilichen Sicherheitsarchitektur in Villach. Damit werde das subjektive Sicherheitsgefühl gestärkt und die Möglichkeiten bei der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten optimiert.

Quelle: https://villach.at/Stadt-Erleben/News/Polizei-erhaelt-moderne-Unterstuetzung

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