Villach: Task Force prüft „Food & Data“-Projekt

In Villach arbeiten fünf Gemeinderatsfraktionen gemeinsam an der Bewertung eines innovativen Projekts in Federaun. Eine Server-Farm soll mit regionalem Gemüseanbau und Fernwärme kombiniert werden.
Eine fraktionsübergreifende Task Force in Villach nimmt die Arbeit am Projekt „Food & Data – Villach Farming“ auf. SPÖ, FPÖ, ÖVP, ERDE und Grüne wollen in den kommenden Wochen Vor- und Nachteile sowie offene Fragen zum geplanten Vorhaben in Federaun erarbeiten. Die erste Sitzung fand bereits am Montag statt.
Server-Abwärme für Gewächshäuser
Das Konzept sieht vor, Federaun zu einem modernen Nahversorger für die Stadt zu entwickeln. Im Zentrum steht die Verknüpfung einer Server-Farm mit regionalem Gemüseanbau und Fernwärme. Die Abwärme der Server soll für Gewächshäuser und die Versorgung des städtischen Fernwärmenetzes verwendet werden.
Bürgermeister Günther Albel hatte die Projektidee am vergangenen Freitag im Gemeinderat vorgestellt. Nun wird sie in der Task Force konkretisiert und durchleuchtet.
SPÖ, FPÖ und ÖVP haben im Vorfeld bereits ihre Unterstützung für das Vorhaben signalisiert. An der Sitzung beteiligten sich auch ERDE und Grüne. „Ich möchte, dass wir gemeinsam und transparent ein Projekt entwickeln, das Villachs Bevölkerung Vorteile bringen soll – von regionalem Gemüse bis zu einer möglichen finanziellen Entlastung bei Fernwärme. Dafür müssen alle Vor- und Nachteile genannt und offen diskutiert werden“, erklären Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) sowie die Stadträte und Parteichefs Erwin Baumann (FPÖ) und Christian Pober (ÖVP).
Bevölkerung wird eingebunden
In weiteren Sitzungen sollen die Villacher Prämissen für das Projekt erarbeitet und mögliche Vereinbarungen mit Umsetzungspartnern vorbereitet werden. Zudem wurde festgelegt, dass regelmäßige Info-Veranstaltungen für die Villacher Bevölkerung stattfinden werden.
Quelle: https://villach.at/Stadt-Erleben/News/Start-fuer-Task-Force-zu-neuem-Federaun-Projekt
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