Villacher Kirchtag bringt 60 Millionen Euro Wertschöpfung

Über 200 Aussteller aus ganz Österreich sorgen beim Villacher Kirchtag für die Verpflegung der Gäste. Das Fest generiert eine Wertschöpfung von rund 60 Millionen Euro für Gastronomie, Tourismus und Handel, so Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.
Der Villacher Kirchtag entwickelt sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region. Mehr als 200 Aussteller aus allen Bundesländern kümmern sich um das leibliche Wohl der Besucher. Ein halber Liter Bier kostet heuer – abhängig vom Standort – zwischen fünf und 7,50 Euro.
Die Beherbergungsbetriebe in Villach und Umgebung profitieren von ausgebuchten Gästebetten. Gerda Sandriesser, Kirchtagsobfrau und Vizebürgermeisterin, beziffert die Gesamtwertschöpfung auf etwa 60 Millionen Euro. Diese verteilt sich auf Gastronomie, Tourismus, Handel, Schausteller und Wirte. Sandriesser geht von einer Steigerung gegenüber früheren Jahren aus.
Neue Sicherheitszentrale im Einsatz
Das vor elf Jahren entwickelte Sicherheitskonzept wurde grundlegend überarbeitet. Eine neu eingerichtete Sicherheitszentrale ermöglicht die Überwachung des Festgeländes mittels Kameras. Von 10 Uhr vormittags bis zum Ende des Kirchtags ist die Zentrale mit Vertretern von Polizei, Feuerwehr, Rettung und Behörde besetzt, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.
Für Frauen steht auch heuer wieder eine eigene Anlaufstelle in der Khevenhüllerschule zur Verfügung.
Ruderduell und Stanzl-Singen als Neuheiten
Erstmals findet am Mittwochnachmittag ein Ruderbewerb auf der Drau statt. Der Ruderverein Villach Ossiacher See tritt gegen den Ruderverein Klagenfurt an. Die beiden Bürgermeister übernehmen dabei die Steuermannfunktion und treten in Tracht gegeneinander an. Der Zieleinlauf ist für 18.30 Uhr geplant, die Siegerehrung erfolgt um 21.30 Uhr auf der Hauptbühne.
Am Freitag steht das neue Stanzl-Singen am unteren Kirchenplatz auf dem Programm. Die Besucher sollen zum Mitsingen animiert werden. Den Höhepunkt bildet der Umzug am Samstag, zu dem 3.000 Trachtenträger aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum erwartet werden.
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