Voestalpine: 790 Tonnen schwere Teile für E-Ofen geliefert

Die Komponenten für den Elektrolichtbogenofen der voestalpine in Linz sind angekommen. Die Einzelteile mit einem Gesamtgewicht von 790 Tonnen wurden überwiegend per Schiff transportiert, so der ORF.
Die Bauteile des neuen Elektrolichtbogenofens wurden in mehreren Transporten nach Linz gebracht. Die Lieferungen erfolgten hauptsächlich auf dem Wasserweg. Die Hauptkomponenten kommen aus Deutschland, Italien und der Türkei. Derzeit läuft die Montage vor Ort, bei der die Teile zu einer einsatzbereiten Anlage zusammengefügt werden.
Produktion und Klimaziele
Die neue Anlage soll in der ersten Jahreshälfte 2027 den Betrieb aufnehmen. Geplant ist eine jährliche Stahlproduktion von rund 1,6 Millionen Tonnen mit reduziertem CO2-Ausstoß. Bis 2029 will die voestalpine damit bis zu 30 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 2019 einsparen.
Diese Reduktion entspricht knapp fünf Prozent der gesamten jährlichen CO2-Emissionen Österreichs.
Baufortschritt und Inbetriebnahme
Die Bauarbeiten an den Standorten Linz und Donawitz sollen bis 2026 abgeschlossen sein. Für die erste Jahreshälfte 2027 sind die ersten Schmelzvorgänge in den neuen Elektrolichtbogenöfen geplant. Anschließend folgen Test- und Probebetrieb, bevor der reguläre Betrieb startet.
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