Vogelgrippe in Niederösterreich bei totem Schwan nachgewiesen

In Niederösterreich wurde bei einem verendeten Schwan die Vogelgrippe festgestellt. Ein weiterer Verdachtsfall wird derzeit untersucht, so der ORF.
Bei einem toten Wildvogel in Niederösterreich ist die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Landesveterinärdirektorin Christina Riedl erklärte am Dienstag gegenüber noe.ORF.at, dass solche Funde bei verendeten Wildvögeln zu dieser Jahreszeit üblich seien. Sie rechne daher mit weiteren Fällen.
Ein zusätzlicher Verdachtsfall liegt bereits vor. Dabei handelt es sich um einen verendeten Schwan, der im Ennskanal in St. Pantaleon-Erla entdeckt wurde. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) prüft diesen Fall derzeit.
Die Situation werde weiterhin beobachtet, man stehe in Kontakt mit dem Gesundheitsministerium. In zwei Wochen soll eine Task-Force zum Thema Vogelgrippe zusammenkommen.
Keine akute Gefahr, aber Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
Die Veterinärdirektorin stuft die Lage derzeit als nicht bedrohlich ein. Es bestehe noch keine Gefahr für Menschen oder Tiere. Dennoch sei Vorsicht angebracht.
Wer einen toten Wildvogel findet, solle diesen nicht ohne Schutz berühren. Zudem müsse die Bezirkshauptmannschaft informiert werden, da die Vogelgrippe meldepflichtig ist.
Geflügelhalter wurden bereits von der Landwirtschaftskammer benachrichtigt. Sie wurden aufgefordert, verstärkt auf Biosicherheit zu achten. Dabei geht es um Hygienemaßnahmen und Schutzkleidung, um ein Eindringen der Vogelgrippe in Ställe zu verhindern.
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