Volksschule Kirnberg: Workshop zu Ernährung und Klima

Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen der Volksschule Kirnberg an der Mank haben sich bei einem Projekttag mit dem Verein Südwind mit globalem Ernährungssystem und Klimaschutz beschäftigt.
Am 8. Oktober fand in der Volksschule Kirnberg ein Workshop statt, bei dem sich die Kinder der dritten und vierten Klassen mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Klimaschutz auseinandersetzten. Die Gemeinde Kirnberg an der Mank kooperierte dabei mit dem Verein Südwind, dessen Referentin Sabine Gruber den Projekttag leitete.
Globale Zusammenhänge greifbar gemacht
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit Welternährung und Ernährungssicherheit. Verschiedene Getreidesorten zum Riechen und Angreifen sowie ein großes Welttuch halfen dabei, globale Zusammenhänge anschaulich zu machen. Die Kinder lernten, wo Grundnahrungsmittel wachsen, welche Vielfalt es bei Reis gibt und in welchen Regionen Kochbananen gegessen werden. Dadurch erweiterten sie ihre Perspektive auf Lebensmittel.
Lebensmittelverschwendung als Thema
Ein zentraler Punkt des Workshops war die Lebensmittelverschwendung. Rund 40 Prozent aller produzierten Lebensmittel werden weltweit nicht gegessen. Die Kinder setzten sich damit auseinander, was Kinder in anderen Ländern essen, wie viel Müll durch Nahrungsmittelproduktion entsteht und welche Folgen das Konsumverhalten für Umwelt und Klima hat.
Dabei wurde deutlich, dass das Ernährungssystem wesentlich zu den globalen Treibhausgasemissionen beiträgt. Regionale und saisonale Lebensmittel können die Belastung für die Umwelt reduzieren. Am Ende des Projekttags stand für die Schülerinnen und Schüler fest: Regionale, saisonale, biologische und fair produzierte Lebensmittel leisten einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Ernährung.
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