VOR hebt Ticketpreise ab 2027 um 3,4 Prozent an

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Ab Jahreswechsel werden die Fahrscheine im Verkehrsverbund Ost-Region teurer. Die Anhebung orientiert sich am Verbraucherpreisindex der vergangenen zwölf Monate. Wiener Jahreskarten kosten dann knapp 484 Euro.

Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) passt seine Tarife zum 1. Jänner 2027 an. Die Erhöhung beträgt rund 3,4 Prozent und basiert auf dem durchschnittlichen Verbraucherpreisindex der letzten zwölf Monate. Das wurde am Freitag bekannt gegeben.

Wiener Tarife steigen moderat

In Wien klettert der Preis für die Jahreskarte bei einmaliger Bezahlung auf 483,10 Euro. Die ermäßigte Variante „Jugend, Senior und Spezial“ wird 310,40 Euro kosten. Einzelfahrten schlagen digital mit 3,10 Euro zu Buche, in Papierform mit 3,30 Euro.

Wer ohne gültigen Fahrschein erwischt wird, muss 140 Euro zahlen. Nach einer Zahlungserinnerung erhöht sich der Betrag auf 191 Euro.

Preisanpassungen in Niederösterreich und Burgenland

In Niederösterreich und dem Burgenland steigt der Einzelfahrschein von 2,30 auf 2,40 Euro. Die Tageskarte verteuert sich von 4,50 auf 4,70 Euro.

Das VOR KlimaTicket MetropolRegion, das in Wien, Niederösterreich und Burgenland gilt, kostet bei Vollpreis und Einmalzahlung künftig 1.053,10 Euro jährlich – bisher waren es 1.019 Euro. Die Varianten Senior sowie Jugend/Spezial werden jeweils 738,40 Euro kosten.

Für das VOR KlimaTicket Region, gültig in Niederösterreich und Burgenland, werden bei Vollpreis und Einmalzahlung jährlich 570 Euro fällig. Senior- und Jugend/Spezial-Tickets kosten jeweils 428 Euro.

Jugendticket bleibt stabil

Das Jugendticket für Fahrten zwischen Wohnadresse, Schule und Lehrbetrieb bleibt bei 29,60 Euro. Dieser Betrag bildet auch die Basis für das Top-Jugendticket, das unbegrenzte Fahrten auf allen Verbundlinien in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ermöglicht.

Der tarifliche Anteil des Top-Jugendtickets wird mit dem Schuljahr 2027/28 valorisiert und steigt dann von 101 auf 103 Euro.

Vereinfachte Nachweise für Ermäßigungen

Ab 1. Jänner 2027 ändert sich die Regelung für ermäßigte Seniorentickets. In Niederösterreich und dem Burgenland genügt künftig ein amtlicher Lichtbildausweis als Nachweis. Bisher mussten Fahrgäste zusätzlich die ÖBB Vorteilscard Senior vorlegen. Anspruch auf den Seniorentarif haben Personen ab dem 65. Geburtstag.

Für Studenten reicht ab dem Jahreswechsel der gültige Studienausweis als Berechtigungsnachweis.

Quelle: APA

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