Vorau: SPÖ kritisiert Aus für Knie- und Hüft-OPs

Ab Februar 2027 werden am Marienkrankenhaus Vorau keine orthopädischen Eingriffe mehr durchgeführt. Rund 800 Operationen pro Jahr fallen damit weg. SPÖ-Chef Max Lercher wirft der Landesregierung vor, regionale Spitäler systematisch auszuhöhlen.
Das Marienkrankenhaus Vorau verliert ab Februar 2027 seine orthopädischen Eingriffe. Damit entfallen jährlich etwa 800 Operationen im Bereich Knie und Hüfte. Die Entscheidung löst heftige Kritik aus.
Lercher: „Wahlversprechen gebrochen“
Max Lercher, Vorsitzender der steirischen Sozialdemokratie, sieht darin einen systematischen Abbau der regionalen Gesundheitsversorgung. „Das ist ein bitteres Erwachen für die Bevölkerung. Diese Landesregierung zeigt nach und nach ihr wahres Gesicht“, so Lercher in einer Reaktion.
Besonders die FPÖ habe vor der Wahl Garantien abgegeben, nun regiere der Kahlschlag. „Vor der Wahl hat vor allem die FPÖ den Menschen Garantien gegeben – jetzt regiert der Kahlschlag: Leistungsabbau, längere Wege und das mutwillige Ausdünnen der regionalen Infrastruktur auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten. Jeden Tag bricht die FPÖ die eigenen Wahlversprechen“, kritisiert Lercher.
Millionen fließen in andere Bundesländer
Der SPÖ-Politiker wirft der Landesregierung vor, medizinische Leistungen vor Ort zu streichen, während gleichzeitig Millionen an andere Bundesländer gezahlt würden. „Medizinische Leistungen für die Bevölkerung vor Ort werden eiskalt gestrichen. Während in der Steiermark Abteilungen und OPs abgedreht werden, zahlt das Land jedes Jahr viele Millionen an andere Bundesländer. Das ist eine verfehlte Gesundheitspolitik auf Kosten unserer Heimat“, so Lercher.
Die steirische SPÖ fordert die Landesregierung auf, den Kürzungsbeschluss sofort zu stoppen und die chirurgische Grundversorgung im Bezirk lückenlos sicherzustellen.
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