VSV gastiert bei Fehérvár im Kampf um Tabellenplätze

Der EC iDM Wärmepumpen VSV trifft am Mittwochabend auswärts auf Hydro Fehérvár AV19. Die beiden Tabellennachbarn liegen mit jeweils sechs Punkten auf den Rängen neun und zehn der win2day ICE Hockey League.
Am Mittwoch um 19.15 Uhr bestreitet der EC iDM Wärmepumpen VSV in der win2day ICE Hockey League das nächste Auswärtsspiel. In der MET Aréna in Székesfehérvár treffen die Villacher auf Hydro Fehérvár AV19. Beide Teams halten derzeit bei sechs Punkten, die Ungarn liegen nach fünf Spielen auf Rang neun, die Adler mit einer Partie weniger auf Platz zehn.
Der VSV kann nach vier Saisonspielen eine ausgeglichene Bilanz vorweisen. Nach dem 2:1-Auftaktsieg bei den Pioneers Vorarlberg und der Niederlage im Derby feierten die Blau-Weißen einen 4:2-Auswärtserfolg in Salzburg. Zuletzt mussten sie sich jedoch Olimpija Ljubljana deutlich mit 2:6 geschlagen geben. Das derzeitige Torverhältnis beträgt 9:15.
Auch Fehérvár kommt auf sechs Punkte. Diese resultieren aus einem Sieg nach regulärer Spielzeit, einem Erfolg in der Verlängerung sowie zwei Niederlagen nach 60 Minuten und einer Overtime-Niederlage. Die Ungarn weisen ein Torverhältnis von 11:16 auf und feierten zuletzt am Sonntag einen 3:2-Auswärtssieg bei den Pioneers Vorarlberg.
Schwacher Start als mögliche Achillesferse
Für die Villacher wird ein guter Beginn besonders wichtig sein. In den bisherigen vier Saisonspielen gewann der VSV lediglich beim Auftaktsieg gegen Vorarlberg das erste Drittel. Auch die jüngste Bilanz in Székesfehérvár spricht nicht unbedingt für die Adler: Von den vergangenen sechs Gastauftritten konnten sie nur zwei für sich entscheiden.
Das letzte Spiel in Ungarn fand am 15. Februar 2026 statt und endete mit einer knappen 4:5-Niederlage aus Sicht des VSV. Nach dem Gastspiel bei Fehérvár wartet bereits das Heimspiel gegen Milano am Freitag. In den darauffolgenden Wochen werden die Blau-Weißen deutlich häufiger in der Villacher Stadthalle antreten.
Fehérvár verjüngte den Kader
Im Sommer nahm Fehérvár einige Veränderungen am Kader vor und setzte dabei verstärkt auf junge Spieler mit Entwicklungspotenzial. Sportdirektor Dávid Kiss betonte, dass der Klub künftig vermehrt Akteure verpflichten wolle, die den Verein als nächsten Schritt in ihrer Karriere sehen.
Vor allem in der Defensive gab es Veränderungen. Mit Justin MacPherson, Viktor Persson und Ben Zloty wurden drei neue ausländische Verteidiger verpflichtet. MacPherson wechselte vom EC Bad Nauheim nach Ungarn und sammelte in fünf Spielen bereits fünf Scorerpunkte. Persson verbuchte bisher drei Assists, während Zloty zwei Tore erzielte.
Für die Offensive holte Fehérvár unter anderem den Kanadier Mika Cyr. Der Center wechselte nach einer erfolgreichen College-Karriere in Nordamerika nach Europa und wurde in seiner letzten Saison an der Université de Moncton zum Spieler des Jahres im U-SPORTS-Eishockey gewählt. Im Tor verstärkt Nationalgoalie Béni Halász die Ungarn. Der Schlussmann sammelte zuvor mehrere Jahre Erfahrung in Nordamerika und stand unter anderem in der NCAA Division I im Einsatz.
Trotz der Veränderungen blieb ein großer Teil des eingespielten Kerns erhalten. Mit Spielern wie János Hári, Csanád Erdély, Anže Kuralt, Trevor Cheek, Rasmus Kulmala und Bence Stipsicz verfügt Trainer Ted Dent weiterhin über zahlreiche erfahrene Kräfte mit ICEHL-Erfahrung.
Hári ist derzeit Topscorer
Besonderes Augenmerk gilt János Hári. Der ungarische Nationalspieler führt gemeinsam mit Justin MacPherson die interne Scorerliste an. Beide halten nach fünf Spielen bei jeweils fünf Punkten. Dahinter folgen Trevor Cheek und Anže Kuralt mit jeweils vier Zählern.
Wie gefährlich Fehérvár sein kann, zeigte die Mannschaft bereits in der vergangenen Saison. Nach Rang zehn im Grunddurchgang kämpften sich die Ungarn über die Pre-Playoffs weiter und warfen im Viertelfinale den EC-KAC mit 4:2 Siegen aus dem Bewerb. Erst im Halbfinale scheiterten sie am späteren Meister aus Graz.
Rauchenwald vor Rückkehr
Beim VSV gibt es unterdessen positive Personalnachrichten. Kapitän Alexander Rauchenwald steht nach seiner langen Verletzungspause vor dem Comeback und könnte erstmals seit seiner schweren Knieverletzung wieder im Kader stehen. Auch Paolo Wieltschnig dürfte bald in den Spieltagskader zurückkehren. Thomas Vallant wird hingegen voraussichtlich weiterhin fehlen.
Die Begegnung wird live auf Sporteurope.tv sowie im Radio Kärnten Eishockey-Magazin übertragen.
Quelle: https://www.ecvsv.at/vsv-will-auswaertstrip-mit-sieg-in-fehervar-abschliessen
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