VSV-Krise: Liga fordert Bekenntnis der Region

Pia ProdingerPia Prodinger
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Die Eishockey-Liga appelliert an die Region Villach, sich zum EC VSV zu bekennen. Besonders wichtig sei der Kartenverkauf, um den Verein finanziell zu unterstützen. Die genaue Höhe der Schulden bleibt weiterhin unklar, so der ORF.

Die Verantwortlichen der Eishockey-Liga richten einen klaren Appell an die Region: Wer den VSV erhalten wolle, müsse jetzt handeln. Die beste Unterstützung für den Verein sei es, wenn möglichst viele Fans in die Halle kämen und Karten kauften. Nur wer etwas behalten wolle, müsse auch bereit sein, dafür einzutreten, so die Botschaft der Liga-Führung.

Schuldenhöhe weiter offen

Am Dienstag wurden im Villacher Bürgermeisterbüro erste Zahlen vorgestellt. Wie hoch die Verbindlichkeiten tatsächlich sind, blieb jedoch weiter im Unklaren. Das Land Kärnten fordert nun eine seriöse und offene Kommunikation nach außen. Der Fokus müsse auf der Zukunft liegen und darauf, den VSV nachhaltig abzusichern.

Landessportdirektor Arno Arthofer versicherte, dass die Kärnten Sportkoordination weiterhin im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Unterstützung leisten werde.

Finanzspritze ohne Steuergeld

Villachs Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) äußerte sich am Mittwoch erstmals über Social Media zur Causa. Er stellte klar, dass für die finanzielle Notfallmaßnahme kein Steuergeld verwendet worden sei. Der Betrag stamme aus der Privatwirtschaft. Auch die Vereine der Eishockey League selbst hätten einen sechsstelligen Betrag beigesteuert.

Für die laufende Saison stehen für die Villacher sportliche Ergebnisse nicht im Vordergrund. Vielmehr gehe es darum, die Firma VSV seriös und nachhaltig aufzustellen, damit eine echte Zukunftsperspektive entstehen könne.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3371392/

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