VSV verliert in Fehérvár mit 0:1

Der EC iDM Wärmepumpen VSV kassierte beim Hydro Fehérvár AV19 eine knappe 0:1-Niederlage. Trotz guten Starts und einer Großchance durch Rückkehrer Alexander Rauchenwald blieben die Villacher torlos.
Die Adler zeigten von Beginn an eine wache Leistung und setzten bereits in der ersten Minute ein erstes Ausrufezeichen. Alexander Rauchenwald, der nach 308 Tagen sein Comeback im VSV-Dress feierte, drang über die linke Seite in die Offensivzone vor, kämpfte sich in den Halbraum und zog entschlossen ab. Fehérvár-Torhüter Rasmus Reijola wäre chancenlos gewesen, doch der Puck klatschte von der langen Stange zurück ins Spielfeld.
Das Spiel blieb zerfahren und ohne Rhythmus, bei Gleichstand gab es hüben wie drüben kaum klare Chancen. Die Ungarn setzten auf Konter und lange Pässe hinter Villachs Abwehr, Joe Cannata entschärfte zweimal. Auch die Strafen gegen Joel Teasdale und Maximilian Rebernig (vier Minuten, hoher Stock) überstanden die Adler schadlos, da sie früh attackierten und wenig zuließen. Pausenstand: 0:0.
Entscheidung im Powerplay
Auch im Mittelabschnitt starteten die Adler stärker. Eine Strafe gegen Alex Wall warf Villach jedoch erneut in Unterzahl zurück. Lange überstand die Defensive das Penalty Killing (Unterzahlspiel) souverän, ehe die Hausherren zehn Sekunden vor Ablauf der Strafe zuschlugen: Nemeths gefährlicher Schuss prallte von Cannata ab, Farkas staubte zum 1:0 ab.
Der Treffer beflügelte die Ungarn merklich. Fehérvár erhöhte den Druck und rollte Angriff um Angriff auf das Villacher Tor. Die Adler fanden in dieser Phase nur schwer zu ihrer Ruhe. Cannata hielt sie mit mehreren Glanztaten im Spiel, unter anderem gegen Hari und Kuralt, und entschärfte zudem einen Zwei-gegen-eins-Konter.
In der Offensive blieben die Blau-Weißen blass und forderten Reijola nur selten ernsthaft. Die beste Gelegenheit vergab Kevin Hancock, der den Ausgleich verpasste. So blieb es nach 40 Minuten beim knappen 0:1.
Schlussoffensive bleibt erfolglos
Im Schlussabschnitt bemühten sich die Adler, den Druck auf die Hausherren zu erhöhen. Die Villacher schickten die Scheiben häufig tief in die gegnerische Zone, setzten konsequent nach und wollten sich über das Forecheck im Angriffsdrittel einnisten. Doch Fehérvár hielt den Slot (zentralen Bereich vor dem Tor) kompakt dicht und löste sich immer wieder aus der Umklammerung.
Zahlreiche Unterbrechungen und Strafen erstickten jeden Spielfluss. Auch im Powerplay (Überzahlspiel) strahlten die Blau-Weißen zu wenig Gefahr aus: Der Aufbau in der gegnerischen Zone gelang zu selten, dazu gingen zu viele wichtige Bullys verloren. In der Schlussphase warfen die Adler noch einmal alles nach vorne und drängten auf den Ausgleich, scheiterten aber daran, sich dauerhaft festzusetzen und Reijola ernsthaft zu fordern. Das einzige Tor des Abends blieb damit der Siegtreffer.
Quelle: https://www.ecvsv.at/adler-unterliegen-fehervar-knapp-mit-01
Worüber spricht Villach morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.