VW zeigt ID.3 GTI mit 326 PS und 545 Nm Drehmoment

Pia ProdingerPia Prodinger
Roter VW ID.3 GTX mit Kennzeichen WOB GT 39 E parkt auf Asphalt vor Bäumen
© Porsche Holding GmbH

Volkswagen präsentiert den ID.3 GTI als stärkstes GTI-Modell der Markengeschichte. Der Elektro-Sportler leistet 240 kW und beschleunigt in 5,6 Sekunden auf Tempo 100. Der Vorverkauf startet Anfang 2027.

Im 50. Jahr der GTI-Geschichte hat Volkswagen die ersten Bilder und technischen Daten des ID.3 GTI veröffentlicht. Mit einer Leistung von 240 kW (326 PS) ist das Elektrofahrzeug das stärkste GTI-Modell, das der Hersteller jemals in Serie gebaut hat. Die E-Maschine treibt die Hinterachse an und liefert ein maximales Drehmoment von 545 Nm.

Der Sprint von null auf 100 km/h gelingt dem elektrischen Sportler in 5,6 Sekunden. Eine serienmäßige Launch-Control ermöglicht optimale Beschleunigung ohne Reifenabrieb. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 200 km/h abgeregelt. Trotz der Fahrleistungen soll der ID.3 GTI Reichweiten von bis zu 601 Kilometern erreichen.

Batterie und Ladetechnik

Die Energie bezieht die Hinterachsmaschine aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit einem Nettoeneriegehalt von 79 kWh. An einer DC-Schnellladesäule lässt sich der Akku mit bis zu 183 kW Leistung in rund 29 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.

GTI-Design mit rotem Streifen

Optisch orientiert sich der ID.3 GTI an klassischen GTI-Merkmalen. Zwischen den serienmäßigen IQ.LIGHT LED-Matrix-Scheinwerfern verläuft eine transparente Lichtleiste mit beleuchtetem VW-Logo. Darüber zieht sich der charakteristische rote Streifen – eine Reminiszenz an den roten Kühlergrillrahmen des ersten Golf GTI von 1976.

In den äußeren Bereichen des Stoßfängers sind vertikal angeordnete LED-Elemente integriert, die das Modell als elektrischen GTI kennzeichnen. Der Lufteinlass zeigt das GTI-typische Wabengitter in Hochglanzschwarz mit rot lackierten vertikalen Elementen. Ein als Splitter ausgeführter Frontspoiler verweist auf die Formensprache aus dem Motorsport.

20-Zoll-Räder „Wörthersee“

Die Seitenansicht prägen serienmäßige 20-Zoll-Leichtmetallräder mit dem Namen „Wörthersee“ – eine Hommage an das legendäre GTI-Treffen in Österreich. Außenspiegelkappen und Seitenschweller sind in Hochglanzschwarz lackiert. Anders als beim Vorgängermodell ID.3 GTX sind Dach, Dachkantenspoiler und Heckklappe in Wagenfarbe ausgeführt, was dem Fahrzeug eine längere und sportlichere Optik verleiht.

Das Farbprogramm umfasst fünf Töne: „Tornadorot Uni“, „Mondsteingrau Uni“, „Scale Silver Metallic“, „Grenadillschwarz Metallic“ und „Gletscherweiß Metallic“. Die Farbe Tornadorot mit dem Code LY3D wurde bereits für die Facelift-Version des ersten Golf GTI angeboten und gilt als klassische GTI-Farbe.

Innenraum im Schottenkaro-Design

Der Innenraum ist in der Farbkombination Rot auf Schwarz gehalten. Ein feiner roter Streifen zieht sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts. Das neue Multifunktionssportlenkrad trägt eine rote 12-Uhr-Markierung. Die Top-Sportsitze und Rücksitze sind im Muster „Superclark“ gestaltet, das das Schottenkaro der ersten Golf GTI-Sitze von 1976 neu interpretiert.

Das Cockpit basiert auf der Neuentwicklung des ID.3 Neo. Auf einer Sichtachse angeordnet sind das Digital Cockpit und das große Touchdisplay der Infotainmentsystem-Generation „Innovision“ mit einer Diagonale von 32,77 Zentimetern (12,9 Zoll). Unter dem Display befindet sich eine Tastenleiste für Klimafunktionen und Warnblinkschalter, gefolgt von einer Mittelkonsole mit Drehregler für Lautstärke und Skip-Funktion.

Neuer GTI-Modus mit Launch Control

Über eine beleuchtete GTI-Taste im Lenkrad aktiviert der Fahrer das neue Fahrprofil „GTI“, das zusätzlich zu den Modi „Eco“, „Comfort“, „Sport“ und „Individual“ verfügbar ist. Dabei werden alle Antriebs- und Fahrwerksparameter auf maximale Sportlichkeit eingestellt: Leistungsentfaltung, Progressivlenkung und das adaptive DCC-Sportfahrwerk. Gleichzeitig kann die Launch Control aktiviert werden.

Die Ambientebeleuchtung wechselt dauerhaft auf Rot, das „ID. Light“ blinkt kurz rot auf, und der Screen des Digital Cockpits schaltet in den GTI-Modus. In der Mitte der digitalen Instrumente erscheint das Powermeter mit integrierter Geschwindigkeitsanzeige. Die Inszenierung wird von einem Verbrennungsmotor-Geräusch begleitet.

Optionale Ausstattung

Als Sonderausstattung werden alle Features angeboten, die auch für den ID.3 Neo verfügbar sind. Dazu gehören ein großes Panoramadach, Massage- und Memory-Funktion für die Top-Sportsitze, ein 480-Watt-Soundsystem von Harman Kardon, ein Augmented-Reality-Head-up-Display und eine abnehmbare Vorrichtung für einen Fahrradträger an der Anhängerkupplung mit 75 Kilogramm Stützlast.

Die neue Funktion „Vehicle-to-Load“ ermöglicht über einen optionalen Adapter namens „PowerSocket“ an der Ladeschnittstelle das Betreiben oder Laden anderer Geräte. Damit können beispielsweise E-Bikes am ID.3 GTI geladen werden.

Zu den optionalen Assistenzsystemen zählen eine Memory-Funktion für den Parkassistenten „Park Assist Pro“ und die neueste Generation des „Travel Assist“. Das System zur assistierten Quer- und Längsführung reagiert erstmals auch auf Ampeln. Erkennt der Travel Assist eine rote Ampel, bremst er das Fahrzeug im Rahmen der Systemgrenzen automatisch bis zum Stillstand ab. Der Fahrer bleibt verantwortlich.

Der Vorverkauf des ID.3 GTI startet Anfang 2027.

Quelle: https://www.porscheholding-newsroom.at/pressemeldungen/detail/2026-09-16-weltpremiere-des-neuen-id3-gti-staerkstes-modell-in-fuenf-jahrzehnten-gti-geschichte

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