Wachau: Marillen-Haupternte beginnt am Wochenende

Die Haupternte der Wachauer Marillen startet am Wochenende und soll bis Ende Juli andauern. Die Erntemenge wird nach Angaben des Vereins Wachauer Marille durchschnittlich ausfallen, begleitet von Festen in Krems und Spitz.
Am Wochenende beginnt in der Wachau die Haupternte der Marillen. Diese soll voraussichtlich bis Ende Juli andauern. Franz Schöberl, Obmann des Vereins Wachauer Marille, rechnet mit einer durchschnittlichen Erntemenge. Begleitend zur Ernte finden bis 26. Juli das Fest „Alles Marille“ in Krems sowie der Spitzer Marillensommer statt, dessen Höhepunkt der Kirtag von 17. bis 19. Juli bildet.
Seit Wochenbeginn wird in der Wachau gepflückt, während in anderen Regionen wie dem Weinviertel, Österreichs größtem Anbaugebiet, die Haupternte bereits im Juni begonnen hat. Schöberl aus Spitz berichtete, dass bereits etliche Mengen verfügbar seien. Allerdings gebe es lokale Schäden durch Spätfrost, weshalb die Ernte geringer als im Vorjahr ausfallen werde. Die Menge liege im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Der Preis pro Kilo sei stabil.
Der Verein empfiehlt, die gewünschte Menge bei den Bauern vorzubestellen. Die Früchte können über die Marillenbörse auf der Vereinswebseite oder an Verkaufsständen entlang der Straße erworben werden. Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass am Karton „Wachauer Marille“ steht.
Feste in Krems und Spitz
In der Kremser Fußgängerzone startet am Donnerstag das Fest „Alles Marille“, das jeweils donnerstags bis sonntags stattfindet. Geboten werden kulinarische Spezialitäten, Musik, Tanz und der „längste Marillenkuchen des Landes“. Im Rahmen des Spitzer Marillenkirtages treten „König Marillus“ und „Königin Aprikosia“ auf. Die Veranstaltung findet seit den 1950er-Jahren statt. Legendär ist der „Marillenknödelautomat“.
Quelle: APA
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