Währing: Bürgerversammlung zum Aumannplatz abgelehnt

In der Bezirksvertretungssitzung in Währing wurde ein Antrag auf eine offizielle Bürgerversammlung zur geplanten Neugestaltung des Aumannplatzes von der Mehrheit abgelehnt. Zudem wurden Maßnahmen gegen Falschparker in der Kreuzgasse und eine barrierefreie Toilette im Albert-Dub-Park gefordert.
Die Bezirksvertretungssitzung in Währing am vergangenen Mittwoch befasste sich mit mehreren Anliegen aus dem Bezirk. Themen waren unter anderem die Neugestaltung des Aumannplatzes, Probleme mit Falschparkern in der Kreuzgasse sowie die Barrierefreiheit im Albert-Dub-Park.
Antrag auf Bürgerversammlung scheiterte
Die geplante Umgestaltung des Aumannplatzes sorgt weiterhin für Diskussionen. Seit Kurzem liegen die genauen Kosten und die Detailplanung vor, wodurch sich die finanziellen Dimensionen und verkehrlichen Auswirkungen auf den Bezirk besser einschätzen lassen.
Gemeinsam mit anderen Fraktionen wurde die Einberufung einer offiziellen Bürgerversammlung beantragt. Ziel war es, transparent über die Detailplanung und Kosten zu informieren sowie kostengünstigere Alternativen zu diskutieren. Der Antrag wurde von der Mehrheit der Bezirksvertretung abgelehnt.
Kreuzgasse: Straßenbahn durch Falschparker blockiert
In der Kreuzgasse zwischen den Hausnummern 14 und 72 kommt es wiederholt zu Behinderungen der Straßenbahnlinie 42 durch falsch abgestellte Fahrzeuge. Im Jahr 2025 wurden dort mindestens 89 Vorfälle dokumentiert, die den öffentlichen Verkehr für insgesamt über 22 Stunden unterbrachen.
Laut offiziellen Störungsmeldungen der Wiener Linien ist die Kreuzgasse der am stärksten betroffene Straßenabschnitt in ganz Wien. Positive Beispiele wie die Umgestaltung mit Blumenbeeten bei der Hausnummer 18 zeigen, dass bauliche Maßnahmen wie Radbügel oder veränderte Raumaufteilungen sofort Abhilfe schaffen können. Eine Anfrage an die Bezirksvorstehung drängt auf konkrete und rasche Maßnahmen.
Barrierefreie Toilette im Albert-Dub-Park gefordert
Im Albert-Dub-Park fehlt eine barrierefreie, öffentlich zugängliche Toilette. Nach Gesprächen mit engagierten Personen aus der Pfarre Gersthof wurde deutlich, dass die näheren Umgebung keine entsprechende Anlage bietet.
Das aktuell vor Ort stehende Öklo ist nicht barrierefrei und schließt damit mobilitätseingeschränkte Personen von der Nutzung aus. Ein Antrag fordert die zuständigen Stellen des Magistrats auf zu prüfen, ob die Anlage gegen eine barrierefreie Variante ausgetauscht werden kann und welche Kosten dafür anfallen.
Quelle: https://wien.neos.eu/aktuelles/news/2026/10/rueckblick-september
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