Wärmepumpen senken Betriebskosten und steigern Immobilienwert

Der Einbau von Wärmepumpen und modernen Warmwasserspeichern reduziert die Energiekosten in Haushalten deutlich und erhöht gleichzeitig den Marktwert von Gebäuden. Laut Branchenangaben kann die Wertsteigerung bis zu zehn Prozent betragen.
Der Einsatz von Wärmepumpentechnologie für Heizung, Warmwasser und Kühlung führt zu monatlichen Einsparungen bei den Betriebskosten und schont die Umwelt. Da Heizung und Warmwasserbereitung bis zu 90 Prozent der Energiekosten im Haushalt ausmachen, wirken sich effiziente Systeme besonders stark aus. Wärmepumpen arbeiten energieeffizient und machen unabhängig von fossilen Brennstoffen, wodurch auch Zusatzkosten wie CO2-Steuern und steigende Netzkosten entfallen.
In Kombination mit einer hauseigenen Photovoltaikanlage profitieren Haushalte von kostenlosem Strom, was den Betrieb das ganze Jahr über noch günstiger macht. Auch kleinere Maßnahmen wie der Einbau einer Brauchwasserwärmepumpe und effizienter Speichertechnik wirken sich positiv auf die Kostenbilanz aus. Diese Faktoren steigern den Wert von Immobilien und verschaffen sowohl Einfamilienhäusern als auch mehrgeschossigen Wohnbauten Wettbewerbsvorteile am Markt.
Nachhaltige Gebäude sind wirtschaftlich attraktiver
Wärmepumpen verbessern den Energieausweis und entsprechen als zukunftsfähige Lösungen den ESG-Regeln für Gebäude sowie der EU-Taxonomie. Das wird zunehmend von Mietern und Käufern erwartet. Nachhaltige Gebäude werden wirtschaftlich als attraktiv bewertet, da die Betriebskosten deutlich geringer sind. Die Nachfrage ist größer, der Vermietungs- und Verkaufserfolg steigt, und die Immobilien punkten langfristig mit höherer Rendite.
Laut einer Gallup-Umfrage im Auftrag von Raiffeisen Immobilien Österreich ist es für 66 Prozent der Befragten wichtig, in einem nachhaltigen Gebäude zu leben. In der Immobilienbranche wird die Wertsteigerung durch Heizungs-, Warmwasser- und Kühllösungen mit erneuerbarer Energie mit bis zu zehn Prozent beziffert, je nach Lage und Gesamtzustand des Gebäudes. Da Wärmepumpen auch zur Raumkühlung eingesetzt werden können, ist meist kein separates Klimagerät notwendig.
„Wer sein Eigenheim oder ein Mehrfamilienhaus heute ökologisch zukunftsfit macht, trägt zum Klimaschutz bei und profitiert von geringeren Betriebskosten für das Wohnen“, erklärt Martin Hagleitner, CEO der Austria Email AG. Gleichzeitig lasse sich höhere Nachfrage beim Vermieten oder beim Verkauf erreichen, und es könnten sogar höhere Preise erzielt werden.
Komplettsanierung oder schrittweise Umrüstung
Mit einer Wärmepumpe sind Heizung, Warmwasser und Raumkühlung unabhängig von Öl und Gas möglich. Die Systeme nutzen vorhandene Wärme aus der Luft, aus Grundwasser oder aus dem Erdreich und arbeiten emissionsfrei. Die CO2-Bepreisung wird mit der für 2028 vorgesehenen Einführung des europäischen Emissionshandels für Gebäude und Verkehr (EU-ETS) bis 2030 mit rund 120 bis 150 Euro pro Tonne CO2 mehr als verdoppelt, was signifikante Kostensteigerungen für Haushalte und Vermieter bedeutet. Diese finanziellen Zusatzbelastungen lassen sich mit einer Wärmepumpe zu 100 Prozent vermeiden.
Tauscht man eine alte Heizungsanlage durch eine Heizungswärmepumpe in Kombination mit einem gut gedämmten Speicher der neuesten Generation, sinken die Kosten um bis zu 1.500 Euro, in bestimmten Fällen sogar um noch mehr. Die Einbindung einer hauseigenen PV-Anlage ist ein zusätzlicher Anreiz.
Das Sortiment der Austria Email AG mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe AE Monoblock LWPM PRO und der Erdwärmepumpe AE EWP PRO – beide jetzt neu mit dem Kältemittel Propan R290 – kommt besonders in Einfamilienhäusern zum Einsatz. Auch für den mehrgeschossigen Wohnbau sind Luft- oder Erdwärmepumpen geeignet. Bei einer Immobilie mit 30 Wohnungen kann die Heizungssanierung mit sechs in Kaskade geschalteten Split-Wärmepumpen erfolgen, die Warmwasserbereitung über Erdwärmepumpe Booster.
Schnell umsetzbare Maßnahmen mit erheblicher Wirkung
Für jene, die sich noch keine Komplettsanierung leisten wollen oder können, ist der Umstieg von einer überalterten Warmwasserbereitung auf eine moderne Brauchwasserwärmepumpe wie die AE Revolution Evo 3 ein wichtiger erster Schritt. Mit einem geringen Investment ist so eine signifikante Kosteneinsparung möglich, denn bis zu 40 Prozent des Energieaufwands im Haushalt entfallen auf die Warmwasserbereitung.
Auch effiziente Speicherlösungen sind ein Gewinn. Mit dem Tausch eines überalterten Boilers durch einen modernen Warmwasserspeicher lässt sich eine spürbare Betriebskostenersparnis realisieren. Die Austria Email AG setzt bei ihrem Sortiment auf neue Entwicklungen, die die Nutzung von selbst erzeugtem PV-Strom durch einfache PV-Integration optimieren.
Zur Unterstützung bei der Entscheidung für den Heizungstausch stehen Kunden eine Reihe von Services zur Verfügung, darunter kostenlose Beratung mit dem Austria Email Online-Sanierungsberater, ein Gesamtüberblick zu verfügbaren Förderungen über den Online-Förderberater sowie Austria Email Wärmepumpen-Leasing mit monatlicher Rate.
Das österreichische Traditionsunternehmen Austria Email mit Hauptsitz und Werken in Knittelfeld setzt seit über 170 Jahren auf energieeffiziente Qualitätsprodukte. Austria Email ist als österreichischer Marktführer in den Verbund des weltweit tätigen Groupe Atlantic Konzerns eingebunden, deren Mehrheitseigentümer die internationale Paloma Rheem Group ist. Das Unternehmen fertigt und vertreibt mit rund 360 Beschäftigten energieeffiziente Qualitätsprodukte von Warmwasserbereitern bis zu Wärmepumpen.
Quelle: OTS
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