Waldbrände beeinflussen Reisebuchungen in Europa

Pia ProdingerPia Prodinger
Reiserouten & Umweltgefahren: Handy mit Notruf, Auto mit Gepäck, Europa mit Brandherden, Pfeilen und Regenschirmsymbol
© Mit KI (Gemini) generiert

Touristische Regionen sind zunehmend von Waldbränden betroffen. Das wirkt sich auf das Buchungsverhalten aus: Reisende bevorzugen kühlere Destinationen im Norden und flexible Selbstfahrer-Optionen, so ÖAMTC-Reisen, so der ORF.

Die Waldbrände erfassen immer mehr Gebiete, die für den Tourismus bedeutend sind. Das verändert das Buchungsverhalten merklich, berichtet Margarethe Rinnhofer von ÖAMTC-Reisen in Graz. Urlauber entscheiden sich vermehrt für nördliche Ziele, weil dort die Temperaturen angenehmer sind. Selbstfahrer-Reisen seien heuer stark im Trend, da sie mehr Flexibilität bieten – bei Problemen könne man einfacher umkehren.

Pauschalreisen bieten mehr Schutz

Wer seine Reise individuell plant statt ein Pauschalangebot zu wählen, hat bei Naturkatastrophen kaum Aussicht auf Kostenrückerstattung. Das betrifft auch selbst gebuchte Unterkünfte, bei denen man auf Kulanz hoffen muss. Eine Reiseversicherung deckt solche Fälle nicht ab.

Herbert Erhart, Reise-Experte der Arbeiterkammer, empfiehlt: Bei Zielen, wo größere Naturkatastrophen möglich sind, sei eine klassische Pauschalreise ratsamer als individuelle Buchungen.

Registrierung beim Außenministerium empfohlen

Für Spanien und Frankreich gilt derzeit die Sicherheitsstufe „Sicherheitsrisiko“ des Außenministeriums. Rinnhofer rät zur Registrierung beim Außenministerium, um im Ausland erreichbar zu sein. Im schlimmsten Fall könne die Behörde dann jemanden kontaktieren.

Das Mobiltelefon sollte stets eingeschaltet und ausreichend geladen sein, um Warnmeldungen zu empfangen. In Notfällen gilt europaweit die Notrufnummer 112.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3364922/

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