Waldbrand im Föhrenwald trotz starkem Wind beherrschbar

Mathias FischerMathias Fischer
Feuerwehrfahrzeuge mit Einsatzkräften in Wald bei Einsatz von Gerätschaften.
© Ronald Vlach (Symbolbild)

Rund 200 Einsatzkräfte haben den Waldbrand auf einer Fläche von 100 Hektar weitgehend unter Kontrolle gebracht. Trotz auffrischenden Windes am Donnerstagabend gibt es nur noch Glutnester, so der ORF.

Die Feuerwehrleute haben eine weitere anstrengende Nacht im Föhrenwald verbracht. Sie arbeiteten sich Glutnest für Glutnest vor und löschten mit Löschrucksäcken – eine mühselige Arbeit auf dem betroffenen Areal von 100 Hektar.

Am Donnerstagabend frischte der Wind merklich auf. „Unsere Angst war, dass das wieder mehr entflammt, aber Gott sei Dank haben wir das gut gelöst“, erklärte Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas. Es gebe kein Feuer mehr, sondern nur noch Glutnester. Man schätze, dass die Lage sehr gut unter Kontrolle sei.

Entscheidung über Hubschraubereinsatz steht aus

In den Morgenstunden ließ der Wind wieder nach und beruhigte die Situation. Am Vormittag ist eine Besprechung mit allen Einsatzkräften und den Behörden geplant. Dabei soll auch geklärt werden, ob weiterhin Hubschrauber benötigt werden. Wann „Brand aus“ gegeben werden kann, ist derzeit noch unklar.

Bis zum Abend werden die Freiwilligen aus dem Bezirk und aus anderen Feuerwehren des Landes jedenfalls noch im Einsatz sein. Dann hofft Lukas, den Einsatz wieder etwas reduzieren zu können. Er lobte alle Beteiligten: „Das sind top motivierte Leute, die haben gestern super Arbeit geleistet.“

Trockenheit und leere Löschteiche erschwerten Einsatz

Durch die Trockenheit hatte sich das Feuer am Mittwoch rasch ausgebreitet. Eine Herausforderung war laut Lukas nicht nur der Wind, sondern auch der fehlende Regen. Die Löschteiche im Föhrenwald sind leer, weshalb am Donnerstag ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet werden musste.

Sechs Feuerwehrleute wurden bisher bei dem Einsatz verletzt.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3365959/

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