Waldegg: Berufsschule erzeugt Strom mit PV-Anlage

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Landesberufsschule Waldegg hat eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit 288 Modulen soll die Anlage jährlich rund 110.000 Kilowattstunden Strom liefern – genug für 30 Haushalte.

Die Landesberufsschule Waldegg hat ihre neue Photovoltaikanlage fertiggestellt. Nachhaltigkeit wird damit nicht nur gelehrt, sondern am Standort selbst praktiziert. Die Anlage soll zu einem ressourcenschonenden Betrieb beitragen.

Landesrat Anton Kasser betont, dass die Potenziale der Landesgebäude bestmöglich genutzt werden sollen. „Schritt für Schritt gestalten wir die Energieversorgung nachhaltiger“, so Kasser. Gezielte Investitionen würden den Ausbau erneuerbarer Energie vorantreiben, CO₂-Emissionen senken und Nachhaltigkeit dort verankern, wo gelernt und gearbeitet wird.

Eigenversorgung am Schulstandort

Für Schulleiter Thomas Meneder ist die Anlage ein sichtbares Zeichen. „Wir können nun einen Teil der benötigten Energie selbst erzeugen und machen damit einen weiteren Schritt zu einer modernen Infrastruktur“, erklärt Meneder. Die Schule gehe mit gutem Beispiel voran.

Birgit Mayer von der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement hebt die regionale Komponente hervor. Bei der Umsetzung werde bewusst auf heimische Betriebe gesetzt. „Wir verbinden den Ausbau erneuerbarer Energie mit regionaler Kompetenz“, so Mayer.

110.000 Kilowattstunden pro Jahr

Die Anlage besteht aus 288 Modulen und soll jährlich etwa 110.000 Kilowattstunden erzeugen. Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von 30 Einfamilienhaushalten. Dadurch lassen sich pro Jahr rund 20 Tonnen CO₂ einsparen. Die Anlage ist Teil des „Sonnenkraftwerks NÖ“, mit dem geeignete Landesgebäude schrittweise für die Stromerzeugung genutzt werden.

Quelle: OTS

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