Wanderer nach Großeinsatz am Dreiländereck gefunden

Ein 67-jähriger Schweizer setzte am Montagnachmittag einen Notruf ab, weil er sich im unwegsamen Gelände bei Arnoldstein (Villach-Land) verirrt hatte. Eine internationale Suchaktion mit Dutzenden Helfern wurde eingeleitet.
Der Mann rief am Montag gegen 17.55 Uhr bei der Polizeiinspektion Arnoldstein an und gab an, im Bereich des Dreiländerecks in unwegsamem Gelände festzusitzen. Seinen genauen Standort konnte der 67-Jährige nicht nennen, da er sich in dichtem Wald befand.
Sofort wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Weil mehrere Rückrufversuche scheiterten und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Wanderer bereits auf slowenischem oder italienischem Staatsgebiet befand, wurden auch Einsatzkräfte aus Slowenien und Italien alarmiert. Der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Klagenfurt, die Alpine Einsatzgruppe sowie zahlreiche weitere Rettungsorganisationen rückten aus.
Dehydriert bei Wohnhaus entdeckt
Gegen 19.55 Uhr wurde die Polizei informiert, dass der Schweizer bei einem Wohnhaus angetroffen worden war. Er war dehydriert und leicht verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch einen Bergrettungsarzt wurde er vom Rettungsdienst ins LKH Villach gebracht.
Das Mobiltelefon des Mannes dürfte laut Polizei nach einem Sturz unmittelbar nach dem Notruf im unwegsamen Gelände verloren gegangen sein. An der Suchaktion waren die Bergrettungen Villach und Hermagor mit insgesamt 13 Einsatzkräften und sechs Suchhunden, die Österreichische Rettungshundebrigade mit 22 Einsatzkräften, die Rettungshundestaffel des Samariterbundes Kärnten mit zwölf Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein mit neun Einsatzkräften, der Polizeihubschrauber, die Alpine Einsatzgruppe sowie Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Villach-Land beteiligt.
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